French Open - Ergebnisse Damen: Halep geht gegen Swiatek unter
Simona Halep hat bei den French Open 2020 überraschend das Viertelfinale verpasst. Die an Eins gesetzte Rumänin ging im Achtelfinale gegen Iga Swiatek unter. Die Siegerin von 2018 unterlag der Nummer 54 der Welt 1:6, 2:6. Im Viertelfinale wartet nun Qualifikantin Martina Trevisan, die Kiki Bertens überraschend glatt schlug. Weiter sind auch Elina Svitolina und Qualifikantin Nadia Podoroska.
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"Ich bin von mir selbst überrascht, dass ich dazu in der Lage bin", rang Iga Swiatek (Polen) nach ihrem Coup gegen Simona Halep (Rumänien/Nr. 1) um Worte: "Diese Woche ist ein Traum wahr geworden und ich hoffe, dass er noch ein wenig andauert."
Die wenigen Zuschauer auf dem Court Philippe-Chatrier trauten ihren Augen kaum.
Halep, Nummer eins der Setzliste und klare Favoritin auf den Titel in Roland-Garros, bekam gegen die 19-jährige Swiatek kein Bein auf den Boden.
Die Polin spielte extrem druckvoll, mit guter Länge in den Bällen und ohne erkennbare Nervosität.
Nach 24 Minuten holte sich die Weltranglisten-54. Satz eins. Dabei hatte Halep noch nicht einmal schlecht gespielt.
Swiatek bleibt bis zum Matchball cool
Swiatek blieb ihrer Linie treu und eröffnete Satz zwei mit einem Break und sicherte sich eine 2:0-Führung. Es war absolut beeindruckend, wie abgeklärt die Warschauerin zu Werke ging.
Im fünften Spiel nahm sie der Topfavoritin erneut das Aufschlagspiel zum 4:1 ab.
Kurz darauf machte Swiatek nach 68 Minuten Spielzeit bei eigenem Service die Sensation pefekt.
Bertens geht k.o.
Fast zeitgleich kam es auf Court Suzanne-Lenglen ebenfalls zu einer faustdicken Überraschung.
Die hoch favorisierte Kiki Bertens (Niederlande/Nr. 5) musste sich Martina Trevisan (Italien), ihres Zeichens Nummer 159 der Welt, geschlagen geben.
Die Italienerin zog ihr Spiel, ähnlich wie Swiatek, bis zum Ende durch und gewann die Begegnung nach einer Stunde und 35 Minuten.
Svitolina wird Favoritinnenrolle gerecht
Nach den Patzern von Halep und Bertens gelang es immerhin Elina Svitolina (Ukraine/Nr. 3) das Viertelfinal-Ticket zu lösen.
Die Ukrainerin bezwang Caroline Garcia (Frankreich) mit 6:1, 6:3. Ganze 63 Minuten dauerte das einseitige Duell auf dem Court Philippe-Chatrier.
Ihren größten Karriere-Erfolg baute derweil Nadia Podoroska (Argentinien) aus. Die Nummer 131 der Welt, die sich in Roland-Garros schon durch die Qualifikation gekämpft hatte, besiegte im Duell der Außenseiterinnen Barbora Krejcikova (Tschechien), 114 der Welt, 2:6, 6:2, 6:3.
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