Das Preisgeld sei demnach "das einzige, woran sie denken", so der Hamburger, der in seinen Ausführungen keine Namen nannte. Sich selbst grenzte er klar davon ab. "Ich bin einer der wenigen, die diesen Sport wirklich lieben. Mir ist sportlicher Ruhm wichtiger, als wirtschaftlicher Erfolg", betonte Zverev.
In dem Interview ging der US-Open-Finalist aus dem vergangenen Jahr sogar noch weiter, indem er seinen Gegner Unaufrichtigkeit zuschreibt. "Neunzig Prozent der Spieler sagen an den Medienkonferenzen nicht, was sie wirklich denken", erklärte der Weltranglisten-Sechste.
Deshalb erhalte er lieber Kritik dafür, dass er ehrlich zu sich selbst sei, als dass er sich "hinter abgedroschenen und scheinheiligen Floskeln" verstecke.
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Die French Open starten am kommenden Sonntag. Eurosport-Experte Boris Becker traut Zverev dabei einiges zu. "Alexander Zverev ist jetzt wieder da, wo er sein muss. Er gehört in Roland-Garros zum Kreis der Favoriten", erklärte die Tennis-Legende vor dem Beginn des zweiten Grand-Slam-Turniers der Saison.
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