French Open - Daniil Medvedev dreht Partie gegen Tommy Paul und steht in der dritten Runde
Daniil Medvedev steht nach kurzen Anlaufschwierigkeiten in der dritten Runde der French Open. Der Russe musste gegen den US-Amerikaner Tommy Paul zwar den ersten Satz abgeben, fand dann aber besser in die Partie und gewann am Ende in vier Sätzen 3:6, 6:1, 6:4, 6:2. Als nächster Gegner wartet der Aufschlagsriese Reilly Opelka, der Jaume Munar 6:3, 6:2, 3:6, 7:5 besiegte.
Daniil Medvedev
Fotocredit: Getty Images
Paul war zu Beginn des Matches der bessere und vor allem stabilere Spieler der beiden Kontrahenten. Medvedev hatte auf dem ungeliebten Belag Probleme und musste den ersten Satz folgerichtig mit 3:6 abgeben.
Im zweiten Durchgang wurde der Russe jedoch deutlich stärker und fand seinen Rhythmus. Gerade einmal 25 Minuten brauchte Medvedev, um den Satzausgleich zu erzielen. Paul machte im kompletten Durchgang nur neun Punkte und wirkte auch zu Beginn des dritten Satzes von der Rolle. "Medvedev hat immer mehr Bälle bekommen, seine Arme wurden immer länger", meinte Eurosport-Expertin Chris Evert.
Der 25-Jährige blieb der aktivere Spieler und übernahm immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Verlassen konnte sich der Russe dabei auf seinen ersten Aufschlag, der ihm, wenn er im Feld des Gegners landete, in 80% der Fälle auch den Punkt einbrachte. Zudem wurde Medvedev variabler. "Ich habe versucht, mehr Druck auf ihn auszuüben und härter zu schlagen", so der Russe im exklusiven Interview mit Eurosport. Das zeigte Wirkung. Genau wie einige eingestreute Stoppbälle.
Paul gelangen zwar im weiteren Verlauf der Partie noch drei weitere Breaks, doch Medvedev nahm dem 24-Jährigen im dritten und vierten Durchgang insgesamt fünfmal den Aufschlag ab und siegte am Ende souverän 3:6, 6:1, 6:4, 6:2.
Nach 2:21 Stunden verwandelte der Weltranglistenzweite seinen dritten Matchball und trifft in der dritten Runde nun wieder auf einen US-Amerikaner. Mit Reilly Opelka wartet die Nummer 35 der Welt, der sich gegen den Spanier Jaume Munar ebenfalls in vier Sätzen durchsetzen konnte (6:3, 6:2, 3:6, 7:5). "Das ist ein schweres Los, Opelka schlägt wirklich hart auf", meinte Medvedev: "Angst habe ich aber sicher nicht, ich spiele immerhin auch schon einen Moment Tennis."
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Medvedev applaudiert: Paul hämmert den Ball um den Netzpfosten
Quelle: Eurosport
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