Djokovic, der sich vor dem Match noch enttäuscht darüber gezeigt hatte, dass er seine erste Night Session in Paris ohne Fans bestreiten musste, kam auch ohne Zuschauer gut in die Partie und konnte seinem Gegenüber direkt im ersten Spiel den Aufschlag abnehmen.
Bei eigenem Service ließ der Serbe überhaupt nichts anbrennen, gewann 92% seiner Punkte, wenn der erste Aufschlag im Feld landete und sicherte sich folgerichtig den ersten Durchgang mit 6:2.
Der zweite Satz begann wie der erste mit einem Break für Djokovic. Der 34-Jährige war einfach deutlich nervenstärker als der US-Amerikaner und ließ sich auch durch sechs Breakbälle gegen ihn nicht aus der Ruhe bringen. Sandgren konnte seine Chancen trotz guter Möglichkeiten nicht nutzen und so ging nach dem frühen 2:0 auch dieser Durchgang an den Weltranglistenersten.
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"Nach einem qualitativ sehr starken ersten Satz von mir ist er besser geworden und hat sein Level gehoben. Im zweiten Satz war er nahe dran, mich zu breaken, aber mein erster Aufschlag hat mich aus dem größten Ärger rausgehalten. Alles in allem bin ich sehr zufrieden, wie ich gespielt habe", sagte Djokovic später im Oncourt-Interview.

Becker: Djokovic auf Sand immer besser

Generell hatte das Match von Sandgrens lauten Selbstgesprächen bis zu Djokovics genialen Slice-Stoppbällen vieles zu bieten. Der Außenseiter gab sich auch im dritten Satz nicht auf und kostete Djokovic noch einige Nerven, ehe dieser nach knapp zwei Stunden seinen zweiten Matchball zum 6:2, 6:4, 6:2 verwandelte.

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"Er hat das Match insgesamt gut gespielt und trotz einiger Wehwehchen im zweiten Satz klar gewonnen", analysierte Boris Becker. Der Eurosport-Experte sieht den Serben auf dem richtigen Weg auf seinem wohl schwächsten Belag: "Es wurde von Turnier zu Turnier auf Sand für ihn besser."
Am Donnerstag trifft der Djoker in der zweiten Runde auf den Uruguayer Pablo Cuevas. Der Sandplatzspezialist hatte in der ersten Runde keine Mühe und bezwang Lucas Pouille deutlich 6:3, 6:1, 6:3.
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