"Ich glaube, die Spieler von vor 20, 30 Jahren verstehen das nicht, denn heute ist bei jeder Kleinigkeit, die man tut, eine Kamera dabei oder jemand, der sie kommentiert oder darüber schreibt", erklärte Zverev. "Heutzutage, mit den sozialen Medien und vielen anderen Plattformen, ist man viel mehr involviert und es gibt viel mehr Hass."
Aussagen, die auch zu dem passen, was Kollege Oscar Otte wahrgenommen hat. Der Kölner berichtete im Gespräch mit "Spox", dass sogar Morddrohungen in den sozialen Medien alltäglich geworden seien.
"Wenn es im Fernsehen heißt, dass Bayern-Trainer Julian Nagelsmann Morddrohungen bekommt, muss ich daran denken, dass das bei Tennisspielern täglich vorkommt", sagte der 28 Jahre alte Kölner bei "Spox".
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Das betreffe jeden, "da gibt es keine Ausnahmen", berichtete Otte.

Wind-Probleme und kein Matchplan: Zverev erklärt Startschwierigkeiten

Zverev stellt auf der Pressekonferenz in Roland-Garros fest, dass dies "die Welt" sei, "in der wir jetzt leben. Es ist traurig, das zu sehen. Aber das ist die Realität, denn ich denke, dass die sozialen Medien jedem eine Plattform bieten, um zu sagen, was er will - ob gut oder schlecht."

Kurios - Zverev bittet Journalist um Blickkontakt

Allerdings gab es auch einen Moment zum Schmunzeln in der Presserunde.
Einen Journalisten, der nicht ganz bei der Sache schien, wies Zverev freundlich zurecht. "Könnten sie mich wenigstens ansehen, wenn ich ihnen eine Antwort gebe? Weil sie mir diese Frage gestellt haben und gerade an ihrem Telefon waren."
Der Pressevertreter war offensichtlich nicht nur damit beschäftigt, Zverev zu seiner Partie gegen Báez zu befragen, sondern hantierte auch mit seinem Smartphone herum - was Zverev nicht entgangen war.
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