Rafael Nadal über Sturz von Alexander Zverev: "Keine schlechten Bedingungen auf dem Court"
Der Sturz von Alexander Zverev im French-Open-Halbfinale gegen Rafael Nadal hat den 13. Turniertag in Roland-Garros überschattet. Der Olympiasieger lieferte dem Rekord-Grand-Slam-Champion über mehr als drei Stunden einen Riesenfight - ehe er Ende des zweiten Satzes umknickte und aufgeben musste. Nadal stellte danach klar, dass das Missgeschick nichts mit der Qualität des Platzes zu tun habe.
Das bittere Aus! Zverev knickt gegen Nadal fies um und muss aufgeben
Quelle: Eurosport
"Es herrschten keine schlechten Bedingungen auf dem Court", erklärte Nadal auf der Pressekonferenz nach dem Halbfinale gegen Zverev.
Ein wenig rutschig sei es grundsätzlich auf Sandplätzen, "aber so etwas kann auf allen Belägen passieren".
Der Sturz und die Verletzung von Zverev seien "aus einem sehr unglücklichen Moment" heraus entstanden. "Es war ein Unfall", so Nadal, der das Match auf dem Court Philippe-Chatrier vorzeitig mit 7:6 (10:8) und 6:6 gewann.
Marin Cilic, der im Anschluss an Casper Ruud scheiterte, wollte sich die üble Szene "nicht ansehen, weil es einfach fürchterlich ist. Es ist unglaublich, wenn so etwas in so einem Moment passiert", befand der Kroate, der 2014 den Titel bei den US Open holte.
Zverev wiederum wird am Samstag nach Angaben seines Bruders Mischa nach Hause fliegen. "Danach muss man schauen, wie die finale Diagnose aussieht, wie schlimm es ist und wie Sascha sich am besten erholen kann", so der 34-Jährige bei Eurosport.
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Unter großem Applaus: Zverev muss aufgeben
Quelle: Eurosport
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