French Open: Iga Swiatek besiegt Daria Kasatkina und trifft im Finale von Roland-Garros auf Coco Gauff

Die Weltranglistenerste Iga Swiatek ist ihrer Favoritenrolle bei den French Open gerecht geworden. Die Polin besiegte im ersten Damen-Halbfinale in Paris Daria Kasatkina (Nr. 20) 6:2, 6:1 und feierte den 34. Sieg in Serie. Swiatek kann am Samstag im Endspiel gegen Coco Gauff, die Martina Trevisan mit 6:3, 6:1 bezwang, ihren zweiten Roland-Garros-Titel nach 2020 holen.

Halbfinale: Swiatek zieht's in 64 Minuten durch - Highlights

Quelle: Eurosport

Ganze 64 Minuten benötigte die haushohe Turnierfavoritin, um das Ticket fürs Endspiel zu lösen. "Dankbar, wieder im Finale zu sein", schrieb Iga Swiatek danach auf die TV-Kamera.
"Es ist ein ziemlich besonderer und emotionaler Moment für mich", betonte die Polin im On-Court-Interview mit der ehemaligen Wimbledonsiegerin Marion Bartoli.
"Swiatek drückt jede Gegnerin weit hinter die Grundlinie. Der Platz wird dann so groß, den du abdecken musst. Dazu spielt Swaitek diese bösen, kurzen Cross-Winkel, was dazu führt, dass die Gegnerin nicht zwei oder drei, sondern sechs bis sieben Meter laufen muss", analysierte Eurosport-Expertin und Bundestrainerin Barbara Rittner die Partie.
Daria Kasatkina versuchte zwar alles und schaffte auch ein Break - allerdings musste die Russin ihr Aufschlagspiel fünfmal abgeben.
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'Fabulous' - Swiatek nails stunning winner against Kasatkina

Quelle: Eurosport

Dazu entwickelte die Nummer 20 der Setzliste viel zu wenig Druck über den ersten und zweiten Aufschlag. Am Ende wurde es eine klare Sache für Swiatek.

Swiatek - noch ein Sieg bis zum Williams-Rekord

Die Turniersiegerin von 2020 hat nun 34 Matches in Folge gewonnen.
Einzig Venus Williams hat seit Beginn des 21. Jahrhunderts eine noch um ein Match längere Serie vorzuweisen, die im Jahr 2000 beim Turnier in Linz zu Ende ging.
"Ich versuche, jedes Match gleich anzugehen, egal, welche Bedeutung es hat", so Swiatek: "Ich fokussiere mich auf meine Aufgaben."

Gauff schlägt Trevisan: "Ein bisschen geschockt"

Die Weltranglistenerste ist im Endspiel von Paris gegen Coco Gauff favorisiert, allerdings ist die 18-Jährige im Turnierverlauf noch immer ohne Satzverlust und hat vollauf überzeugt.
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Gauff beschwert sich bei Schiedsrichterin über zu langes Stöhnen von Trevisian

Quelle: Eurosport

So auch gegen Martina Trevisan im Halbfinale. Die Weltranglisten-23. diktierte das Geschehen gegen die starke Italienerin und machte nach einer Stunde und 35 Minuten den Einzug ins Endspiel klar.
"Ich bin ein bisschen geschockt und finde gerade keine Wort für meine Gefühle", brach es danach aus Gauff heraus.
Der bislang größte Grand-Slam-Erfolg der US-Amerikanerin vor Turnierbeginn war der Viertelfinaleinzug bei den French Open im Vorjahr. Nun greift sie sogar nach dem Titel.
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Weltklasse! Gauff beendet Monster-Rally mit erbarmungsloser Rückhand

Quelle: Eurosport

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