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French Open: Alexander Zverev will im Halbfinale gegen Casper Ruud Rechnung begleichen - auf diesen Schlag kommt es an
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Publiziert 07/06/2024 um 10:33 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev nimmt gegen Casper Ruud sein erstes French-Open-Endspiel ins Visier, während der Norweger bereits zweimal in Paris im Finale stand. Entsprechend knifflig wird die Aufgabe für den Olympiasieger aus Hamburg, der eine Steigerung benötigt, um seinen Traum zu realisieren. Besonders ein Schlag müsse gegen Ruud sitzen, erklärt der einstige Davis-Cup-Sieger Patrik Kühnen bei Eurosport.
Kühnen: Dieser Schlag wird für Zverev entscheidend gegen Ruud
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Die Ausgangslage für Alexander Zverev ist klar: Im vierten Versuch soll es nach drei verlorenen beziehungsweise abgebrochenen Halbfinals in Serie endlich klappen mit dem erstmaligen Sprung ins Endspiel von Roland-Garros.
"Ich möchte ins Finale einziehen. Das ist mein Fokus", sagte der 27-Jährige vor dem Halbfinale gegen den Weltranglistensiebten Casper Ruud (Freitag nicht vor 17:30 Uhr im Liveticker) auf dem Court Philippe-Chatrier.
Mit dem Norweger hat Zverev noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr hatte Deutschlands Nummer eins im Halbfinale von Paris keine Chance gegen den Sandplatzspezialisten.
Kühnen: Zverev braucht die Rückhand longline
Das soll sich nun drastisch ändern. Geht es nach Patrik Kühnen, muss Zverev dafür eine bestimmte Waffe gut einsetzen. "Mit der Rückhand longline kann er den Platz gut öffnen", erläutert der Eurosport-Experte. "Das wird gegen Ruud ein ganz wichtiger Schlag sein."
Der Grund liege darin, dass der Skandinavier vor allem über die Vorhand die Ballwechsel diktiere und "häufig inside in oder inside out" spiele. Wenn Zverev seine starke Rückhand longline dagegensetze, bestehe die Chance, Ruuds besten Schlag zu neutralisieren.
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Zverev selbst sieht ebenfalls eine große Aufgabe auf sich zukommen. Ruud sei "definitiv einer der besten Spieler auf diesem Belag. Ich denke, ich muss mein bestes Tennis spielen, um eine Chance zu haben", sagte der Hamburger, der in seinem achten Grand-Slam-Halbfinale steht - bislang aber nur in New York 2020 das Finale erreicht hatte und noch auf seinen ersten Sieg bei einem der Major-Turniere wartet.
Zverev optimistisch: "Keine Sorgen im Körper"
Beim 6:4, 7:6 (7:5), 6:4 im Viertelfinale gegen den Australier Alex de Minaur konnte Zverev wichtige Kräfte sparen, die er in der Vorschlussrunde gegen Ruud dringend braucht.
Der Norweger war durch den verletzungsbedingten Rückzug von Superstar Novak Djokovic kampflos ins Halbfinale eingezogen.
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Zverev blickt auf Halbfinale voraus: "Ich weiß nicht, ob ..."
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An einen Nachteil glaubt Zverev, der zuvor zwei kräftezehrende Fünf-Satz-Matches inklusive Nachtschicht absolviert hatte, dadurch aber nicht. "Physisch fühle ich mich gut. Ich habe keine Sorgen im Körper. Ich hoffe, dass es auch dabei bleibt und ich ein gutes Match zeigen kann."
Zverev gegen Ruud - kein Favorit in Sicht
Ein Favorit ist nicht auszumachen, Barcelona-Champion Ruud hatte in den vergangenen beiden Jahren bei den French Open jeweils das Finale erreicht - dort allerdings jeweils glatt in drei Sätzen verloren (2022 gegen Rafael Nadal, 2023 gegen Djokovic).
"Er ist ein toller Spieler", sagte Zverev, der seinen Halbfinal-Fluch am Bois de Boulogne endlich besiegen will.
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Achtelfinale: Ruud ringt Fritz nieder - Highlights
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2021 war in einer Fünfsatz-Schlacht der Grieche Stefanos Tsitsipas der Glücklichere, 2022 folgte das Drama gegen Rafael Nadal, als Zverev sich schwer am Knöchel verletzte.
Gegen Ruud war im Vorjahr nach langer Verletzungspause nichts zu holen. Doch in diesem Jahr wirkt Zverev körperlich und mental gefestigter.
"Vielleicht kann ich mal eines gewinnen", sagte Zverev, dessen großer Traum nur noch zwei Siege entfernt ist.
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(mit SID)
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