Viertelfinale: Zverev bezwingt de Minaur glatt - Highlights
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Der 27 Jahre alte Olympiasieger aus Deutschland zeigte gegen de Minaur eine kämpferisch starke Vorstellung und siegte verdient. Für seinen elften Sieg in Serie auf der Tour brauchte der Hamburger 2:59 Stunden.
"Wenn ich in drei Sätzen gewinne, muss ich gut gespielt haben", meinte Zverev im Interview mit Eurosport: "Nachts, wenn die Bälle langsam sind, ist es für mich schwierig hier. Ich bin froh, dass ich im Halbfinale bin."
Eurosport-Experte Boris Becker war da schon euphorischer. "Ich reiß die Arme in die Höhe, was für ein Wahnsinnserfolg", meinte er als Co-Kommentator der Partie: "Das war eine fantastische Leistung. Wunderbar."
Nach den kräftezehrenden Runden zuvor mit zwei Fünf-Satz-Matches inklusive Nachtschicht spielte Zverev auf dem Court Philippe-Chatrier zwar nicht sein bestes Tennis, doch in den entscheidenden Momenten war er voll da und agierte konsequent. So überstand er auch einige Schwächephasen.
Zverev macht den Deckel drauf - der Matchball gegen de Minaur
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Zverev gewinnt Tiebreak nach 0:4-Rückstand
Zverev legte einen recht gemächlichen Start mit einigen leichten Fehlern hin, zudem haderte er auch immer wieder mit seinem Aufschlag (insgesamt fünf Doppelfehler, nur zwei Asse).
De Minaur - ein unangenehmer Wühler mit flinken Beinen - konnte den Deutschen immer wieder vor Probleme stellen. Doch als Zverev sich steigern musste, wie beim zwischenzeitlichen 0:4 im Tiebreak des zweiten Satzes, konnte er das auch - und riss das Spiel dann wieder an sich.
Mega-Tiebreak! Zverev kommt nach 0:4 zurück
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"Man muss einfach ruhig bleiben", sagte der Deutsche später, "es waren Punkte dabei, die ich selbst verloren habe. Das Wichtigste ist fokussiert zu bleiben und einen Weg zu finden. Das habe ich heute in vielen Situationen gemacht und darüber bin ich glücklich."
Nur als er bei 5:3 im dritten Satz zum Matchgewinn aufschlug, wackelte Zverev kurz - nahm aber dem Australier im Spiel drauf gleich dessen Service ab und marschierte so ins Halbfinale.
Zverev diskutiert mit Schiedsrichter wegen Verwarnung
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Zverev-Traum vom ersten Grand-Slam-Titel lebt
Besonders stark diesmal: Der 27-Jährige nutzte fünf seiner sechs Breakchancen (de Minaur: 3/8). "Er wirkt mir fast stoisch in den entscheidenden Momenten", sagte Becker: "Er ist in den entscheidenden Phasen ruhig, überzeugend und nicht hektisch."
Am Ende wurde Zverev so seiner Favoritenrolle gerecht - und der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel lebt mehr denn je. "Ich wünsche mir, dass ich manchmal aggressiver wäre", sagte Zverev, "aber wenn ich gewinne, bin ich glücklich. Ich bin im Halbfinale und das ist alles, was zählt."
Zverev blickt auf Halbfinale voraus: "Ich weiß nicht, ob ..."
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Der bezwungene de Minaur darf sich mit 415.000 Euro Preisgeld und der Rückkehr auf seine bis dato höchste Weltranglistenposition (9.) trösten. "Ich bin sehr stolz auf mein Turnier hier", sagte der 25-Jährige, der zuvor nur bei den US Open 2020 ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht hatte. Ihn grämte einzig: "Den zweiten Satz hätte ich gewinnen müssen."
Der Deutsche, der in Roland-Garros bereits 650.000 Euro Prämie eingestrichen hat, hofft derweil in Paris weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Triumph. Seit seinem Titelgewinn in Rom gilt Zverev als Mitfavorit, musste sich in Runde drei gegen Tallon Griekspoor und im Achtelfinale gegen Holger Rune aber jeweils in fünf Sätzen strecken.
Tennis - Grand Slam - Roland-Garros - 1/4 Finals - Interview - De Minaur "proud" of his two weeks
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Zverev vs. Ruud - wie im Halbfinale 2023
In der Runde der letzten Vier kommt es am Freitag (live bei Eurosport) zur Neuauflage des Halbfinals 2023, als Zverev
gegen Ruud beim 3:6, 4:6, 0:6 chancenlos war. In direkten Duellen mit dem Norweger steht es 2:2.
Halbfinale: Zverev gegen Ruud beinahe chancenlos - Highlights
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Der Norweger war durch den
verletzungsbedingten Rückzug von Superstar Novak Djokovic kampflos ins Halbfinale eingezogen. Das zweite Match um den Einzug ins Finale bestreiten Jannik Sinner (Italien/Nr. 2) und Carlos Alcaraz (Spanien/Nr. 3).
Zverev im On-Court-Interview: "Dieser Sport hat mir alles gegeben"
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Um in der Weltrangliste Platz vier gegenüber Daniil Medvedev zu verteidigen, muss Zverev nun allerdings ins Finale von Paris einziehen. Platz drei erreicht er nur, wenn Alcaraz im Halbfinale gegen die neue Nummer eins Sinner verliert und der Deutsche das Turnier gewinnt.
(mit SID)
"Ah, das tut weh!" Zverev patzt am Netz
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Spannweite ausgenutzt: Zverev kontert mit Mega-Reflex
Quelle: Eurosport