French Open: Alexander Zverev gegen Novak Djokovic im Viertelfinale - Andrea Petkovic rät Hamburger zur Geduld

Zum fünften Mal in Folge steht Alexander Zverev im Viertelfinale der French Open - und wirkt dabei so ausgeruht wie selten zuvor. Im Kampf um das Halbfinale bekommt er es mit Novak Djokovic zu tun. Eurosport-Expertin Andrea Petkovic nimmt Zverev in einer erstaunlichen Form wahr, obwohl ein richtiger Härtetest in Paris bisher ausgeblieben war. Für den Härtefall hat die 37-Jährige einen Rat für ihn.

Achtelfinale: Zverev nach Griekspoor-Aufgabe weiter - Highlights

Quelle: Eurosport

Einen Satz musste Zverev bislang nur abgeben, im Achtelfinale profitierte der Hamburger von der verletzungsbedingten Aufgabe des Niederländers Tallon Griekspoor (6:4, 3:0).
"Normalerweise habe ich immer vier oder fünf Sätze gespielt in den ersten Runden. Hoffentlich geht es so weiter", meinte der 28-Jährige bereits nach seinem Auftaktsieg gegen den US-Amerikaner Learner Tien (6:3, 6:3, 6:4).
Eine Woche später ist klar: Der Wunsch von Zverev hat sich erfüllt.
"Er zeigt die mit Abstand beste Leistung auf Sand in diesem Jahr. Er hat in Rom schon sehr gut gespielt, aber jetzt nochmal einen Schritt nach vorne gemacht", schwärmte Eurosport-Expertin Andrea Petkovic über den Weltranglistendritten. Im Viertelfinale der French Open erwartet ihn jedoch eine andere Welt.
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Petkovic: Für Zverev "ist alles möglich"

Vier souveräne Auftritte gaben Zverev das in den vergangenen Monaten abhandengekommene Selbstvertrauen zurück, selbst nach seinem holprigen Start gegen Griekspoor blieb der Vorjahresfinalist völlig gelassen.
Ein solides Fundament - mit einem Haken. "Er wurde allerdings noch nicht getestet. Das kommt jetzt auf ihn zu", warnte Petkovic. "Die Auslosung ist hart."
Im Viertelfinale trifft Zverev auf niemand geringeren als Novak Djokovic, eine Runde später stünde möglicherweise ein Duell mit dem Weltranglistenersten Jannik Sinner auf dem Programm.
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Das sagt Zverev im Eurosport-Interview zum Sieg über Griekspoor

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"Aber Djokovic ist keine 25 mehr und Sinner spielt hier nicht auf Hartplatz", hob Petkovic hervor. Laut der ehemaligen French-Open-Halbfinalistin würde der größte Brocken im Endspiel anstehen.
"Für mich ist Alcaraz die große Herausforderung für Alexander Zverev auf Sand. Er ist momentan auf diesem Belag das Nonplusultra", erklärte sie. "Ich finde trotzdem, dass Zverev das Turnier gewinnen kann. Er hat das Spiel dazu und eine gute Bilanz gegen Alcaraz. Es ist alles möglich - und das ist das Schöne an Grand Slams."

Zverev vs. Djokovic: "Man merkt das Alter"

Am Mittwoch schlägt jedenfalls die erste Stunde der Wahrheit - und zwar gegen einen wiedererstarkten Djokovic.
Nach einem wilden Auf und Ab im Jahr 2025 fand er Ende Mai zu seinen altbekannten Qualitäten zurück und tütete in Genf den 100. ATP-Titel seiner illustren Karriere ein. Bei den French Open behielt er wie Sinner und Frances Tiafoe eine weiße Weste und verlor keinen einzigen Satz.
"Djokovic spielt wieder unglaublich", beschrieb Petkovic den Aufschwung des serbischen Superstars. "Ich glaube trotzdem, dass Zverev über fünf Sätze ein bisschen fitter ist. Man merkt das Alter."
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Achtelfinale: Djokovic mit 100. Sieg in Paris - Highlights

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Laut Petkovic ist die Devise für das Giganten-Duell im Stade Roland-Garros daher klar. "Zverev sollte aggressiv spielen", unterstrich sie und wartete schließlich mit einem Rat für die deutsche Nummer eins auf. "Aber wenn alle Stricke reißen, ist mein Rat: Mach das Spiel so lange wie möglich."
Bislang wurde das Duell 13-Mal auf der ATP-Tour ausgetragen, Zverev ging in fünf Fällen als Sieger vom Platz - so auch beim letzten Aufeinandertreffen im Halbfinale der Australian Open 2025, als Djokovic verletzungsbedingt aufgeben musste.
Auf Sand kreuzten die beiden Olympiasieger zweimal ihre Säbel. Vor sechs Jahren entschied Djokovic das Viertelfinale der French Open in drei Sätzen für sich (7:5, 6:2, 6:2), zwei Jahre zuvor triumphierte Zverev im Masters-Finale von Rom mit 6:4, 6:3 über die Ikone.
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Petkovic exklusiv: "Alcaraz ist die wahre Herausforderung für Zverev"

Quelle: Eurosport


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