French Open - Àlex Corretja springt Alexander Zverev wegen Aussagen bei: "Er hat recht, wenn er sagt, dass ..."

Eurosport-Experte Alex Corretja sieht Alexander Zverev als einen der Top-Favoriten auf den Titel bei den French Open 2026 im Pariser Tennisklub Roland-Garros. Der Spanier sieht lediglich Jannik Sinner und Carlos Alcaraz vor der deutschen Nummer eins. "Ich denke, er hat recht, wenn er sagt, dass er nur hinter Carlos und Jannik liegt", befand Corretja mit Blick auf Aussagen von Zverev.

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Quelle: Eurosport

Der 29-Jährige, der am Mittwoch in der zweiten Runde in Paris auf den Tschechen Tomas Machac trifft (live bei Eurosport und HBO Max) hatte zuletzt in einem Interview seine Äußerungen klargestellt, wonach er sich auf einer Stufe mit Alcaraz und Rekord-Grand-Slam-Sieger Noval Djokovic hinter Sinner sieht.
Corretja sortiert die Spitze im Männer-Tennis etwas anders. "Es gibt eine Lücke zwischen ihnen (Sinner und Alcaraz, Anm. d. Red.) und dann Novak und Sascha, die gezeigt haben, dass sie bereit sind, gut bei den Grand Slams abzuschneiden", meinte der 52-Jährige.
Trotzdem findet er nicht, dass Zverev mit seinen Ansichten grundsätzlich falsch liegt: "Er hat sich das Recht verdient, sich als potenziellen Finalisten zu sehen. Ich widerspreche ihm nicht, dass er unter den Top-Spielern ist, die hier gewinnen können. Sascha sollte einer der Spieler sein, die hier gewinnen können."
Die Sandplatz-Saison ist bisher eine Achterbahnfahrt für Zverev. In insgesamt vier Turnieren konnte er einerseits mit zwei Halbfinal- und einer Endspielteilnahme glänzen, andererseits scheiterte er aber beim Masters in Rom bereits im Achtelfinale. Zwei seiner vier Niederlagen erlitt er dabei ausgerechnet gegen Sinner.

Corretja über Zverev-Achterbahn: "Völlig andere Situation"

Für Corretja spielt die Vergangenheit allerdings keine Rolle. "Für mich ist es eine völlig andere Situation, wenn du ins Turnier einsteigst. Es ist egal, was während der Sandplatz-Saison passiert. Er hat diese Saison okay, aber nicht großartig gespielt", analysierte der Davis-Cup-Champion von 2000.
Den Schlüssel für Zverev in Paris sieht er vor allem im richtigen Auftreten. "Er muss daran glauben, dass er gut abschneiden kann. Er muss von Tag eins aggressiv sein. Er kann passiv sein und darauf warten, dass seine Gegner von Seite zu Seite rennen, aber dann kommt er in Woche zwei und ist vielleicht müde", erklärte Corretja.
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Quelle: SNTV


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