French Open 2026 - Alexander Zverev legt Schwäche beim zweiten Aufschlag ab: "Ein Unterschied, den ich jetzt spüre"
Publiziert 05/06/2026 um 22:05 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev kämpft am Sonntag im Finale der French Open um seinen ersten Grand-Slam-Titel. Bei seinem Halbfinalsieg gegen Jakub Mensik wurde von Expertenseite sein starker zweiter Aufschlag hervorgehoben. Zverev gab zu: "Es ist ein Schlag, mit dem ich in der Vergangenheit definitiv zu kämpfen hatte, aber es ist auch der Schlag, den ich wahrscheinlich am meisten geübt habe."
Zverev nach Finaleinzug: "Wird ein taffes Match"
Quelle: Eurosport
Mittlerweile habe er einen Punkt erreicht, an dem er nicht mehr nachdenke - wie beim 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 gegen Mensik, als er nach dem zweiten Aufschlag über 60 Prozent der Punkte machte: "Wenn ich da stehe, entscheide ich, was ich machen will, und mache ich es. Es ist definitiv ein Schlag, an dem ich viele Jahre gearbeitet habe, um ihn zu verbessern."
Diese Sicherheit hatte Zverev aber nicht immer. Sein erstes Grand-Slam-Finale bei den US Open 2020 gegen Dominic Thiem, als er trotz 2:0-Satzführung noch verloren hatte, ist laut dem Deutschen ein Negativbeispiel.
"Genau zu dieser Zeit hatte ich echte Probleme. Ich wusste, dass mein Aufschlag jeden Moment versagen konnte. Das ist ein Unterschied, den ich jetzt spüre – zum Glück für mich", meinte der 29-Jährige.
Am Sonntag im Finale (15:00 Uhr im Liveticker, im TV bei Eurosport und im Stream bei HBO Max) steht Zverev einem Spieler gegenüber, mit dem er sich sehr gut versteht: Flavio Cobolli.
Beim Laver Cup 2024 in Berlin lernten sich die beiden besser kennen. "Er ist ein netter Mensch und hat ein gutes Herz. Er ist unglaublich witzig, wenn man ihn erst einmal besser kennt", so der Deutsche.
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Cobolli kampflos ins Finale: Zverev sieht keinen Vorteil
Auch mit Papa Cobolli verstehe er sich gut. "Wenn es manchmal schwierige Momente gab, kam sein Vater zu mir und stellte mir Fragen. Er stellte auch meinem Vater Fragen über Tennis und über verschiedene andere Dinge", erzählte Zverev.
Dass der 24-jährige Italiener durch den Rückzug von Matteo Arnaldi kampflos ins Finale einzog, sieht der Deutsche weder als Vor- noch als Nachteil. "Ich glaube nicht, dass das am Sonntag einen großen Unterschied machen wird", erklärte der Weltranglistendritte: "Mir geht es gut. Ich hatte keine extrem langen Matches."
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Zverev analysiert Satzverlust: "Vielleicht bisschen zu aggressiv"
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Zverev fühlte auch mit dem erkrankten Arnaldi. "So stellt man sich ein Grand-Slam-Halbfinale nicht vor", sagte der Deutsche: "Wir sind aber alle nur Menschen. Wir wollen nicht, dass so etwas passiert, aber es passiert nun mal."
Sein Fokus liege für Sonntag voll auf seinem eigenen Spiel: "Das Einzige, das ich beeinflussen kann, ist, dass ich gutes Tennis spiele. Ich werde versuchen, mein Level zu zeigen und die richtigen Dinge zu tun. Das ist das Einzige, was für mich zählt."
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Halbfinale: Zverev knackt Mensik und bucht Finale - Highlights
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