André Agassi über Halbfinale von Alexander Zverev bei French Open gegen Jakub Mensik: "Er wird wirklich nervös sein"
Publiziert 04/06/2026 um 21:49 GMT+2 Uhr
Der achtmalige Grand-Slam-Turniersieger André Agassi glaubt, dass Alexander Zverev im Halbfinale der French Open am Freitag gegenüber Jakub Mensik körperliche und technische Vorteile haben wird. Doch Zverev dürfe den mentalen Aspekt nicht unterschätzen. Es werde "nicht einfach" für den 29-Jährigen, der noch nie einen Grand Slam gewonnen hat. "Er wird wirklich nervös sein", sagt Agassi exklusiv.
Agassi blickt auf Halbfinale: Das kommt auf Zverev zu
Quelle: Eurosport
André Agassi kennt sich aus mit der Gefühlslage eines Spielers vor einem Grand-Slam-Halbfinale. Immerhin hat der frühere US-Superstar selbst acht Major-Wettbewerbe gewonnen.
Alexander Zverev hingegen hat eine historisch große Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel, nachdem alle anderen Topkandidaten auf den Titel ausgeschieden sind.
Am Freitag spielt er im Halbfinale gegen Jakub Mensik (ab 14:30 Uhr bei Eurosport 1, im Stream bei HBO Max und im Liveticker) - und ist haushoher Favorit.
Für Agassi könnte genau dieser Umstand ein Problem werden für Zverev. Es sei "nicht einfach" für den Deutschen, so die Tennis-Ikone exklusiv bei Eurosport und TNT Sports.
"Sascha hat noch nie einen Grand Slam gewonnen und zwei Tage Zeit, um darüber nachzudenken. Er wird wirklich nervös sein", vermutet Agassi.
Agassi: Zverev beim Aufschlag im Vorteil
Mensik hat dagegen in seinem ersten großen Halbfinale wenig zu verlieren. Der erst 20-jährige Tscheche setzte sich im Viertelfinale trotz starker Schmerzen in vier Sätzen gegen den Brasilianer João Fonseca durch.
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Becker exklusiv vor Zverevs Halbfinale: "Das ist seine Wohlfühloase"
Quelle: Eurosport
"Beide sind Tennisspieler mit einer großartigen Rückhand", analysiert Agassi. Zverev sei dabei defensiver unterwegs, Mensik wolle "zerstören" mit seinem Schlag.
Zverev habe beim Aufschlag "einen kleinen Vorteil wegen seiner Präsenz" und spiele besser mit seiner Vorhand, sofern man versuche, sich anzupassen. Daher sei es für den Gegner wichtig, den Olympiasieger aus dem Konzept zu bringen und über das Vorhandspiel nachzudenken.
Mensik müsse vor allem versuchen, in den zwei Tagen Pause bis zum Halbfinale zu entspannen, um wieder "einen vollen Tank" zu bekommen - und dann aus voller Überzeugung auf den Platz zu gehen.
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Viertelfinale: Mensik gewinnt Youngster-Duell gegen Fonseca - Highlights
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