French Open 2026: Boris Becker schwärmt nach überzeugender Leistung - "Für mich aktuell der beste Alexander Zverev"

Alexander Zverev hat bei den French Open in Runde zwei ein Ausrufezeichen gesetzt - und Boris Becker mit seiner Leistung begeistert. Nach dem souveränen Dreisatzsieg des Hamburgers gegen Tomas Machac erklärte der dreimalige Wimbledon-Sieger bei Eurosport in "Matchball Becker": "Ich habe das einige Mal schon beobachtet dieses Jahr. Es ist für mich aktuell der beste Sascha Zverev."

Becker lobt: "Er ist der beste Sascha Zverev"

Quelle: Eurosport

Zverev hatte sich am Mittwochabend auf dem Court Philippe-Chatrier mit 6:4, 6:2, 6:2 gegen den Tschechen durchgesetzt und damit problemlos die dritte Runde erreicht. Gleichzeitig feierte der 29-Jährige in Paris ein besonderes Jubiläum, das seine starke Bilanz bei den French Open unterstreicht. Zverev steht nämlich bei seiner elften Teilnahme an den French Open zum zehnten Mal in der dritten Runde.
Vor allem Zverevs Entwicklung beim Return imponiert Becker derzeit. "Wo er beim Return steht, ist legitim. Schlag für Schlag kommt er etwas näher auf die Grundlinie. Mittlerweile macht er das. An der Grundlinie spielt man leichter Tennis", analysierte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger.
Gerade diese Anpassung sei für Becker ein Zeichen dafür, wie sehr sich Zverev als Spieler weiterentwickelt habe.
"Dass er aufschlagen kann, ist klar. Aber dass er die Returns jetzt so gut spielt, ist der beste Beweis, dass er sich als Tennisspieler weiterentwickelt hat", sagte Becker.
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Die Becker-Analyse: Warum Zverev beim Return jetzt so stark ist

Quelle: Eurosport

Becker über Zverev: "Art und Weise gefällt mir unglaublich gut"

Besonders hob der 58-Jährige dabei die größere Variabilität im Spiel des Deutschen hervor: "Die Konstanz, die Art und Weise wie er spielt, die Kreativität, der Stopp kommt mal, der Aufschlag ist immer gut. Die Art und Weise gefällt mir unglaublich gut."
Auch statistisch sprach laut Becker alles für den Hamburger. Vor allem der Aufschlag funktionierte einmal mehr herausragend. "Vier Asse in Folge schafft man nur ganz selten. Insgesamt 19 Asse gegenüber einem Ass von seinem Gegner", unterstrich Becker.
Entscheidend sei für ihn aber vor allem die verbesserte Positionierung nach dem Return. "Er spielt kreativer und kommt auch immer wieder relativ schnell nach dem Return Richtung Netz. Beim zweiten Schlag ist er schon drei Meter weiter vorne und beim dritten Schlag schon fast auf der Grundlinie", analysierte Becker weiter.
Der einstige Weltranglistenerste zeigte sich beeindruckt davon, wie aggressiv Zverev inzwischen agiert. "Ein wunderbares Beispiel, dass er die Returnposition deutlich verbessert hat", meinte Becker. Daher fiel sein Gesamtfazit eindeutig aus: "Die ganze Statistik ist pro Zverev. Für mich ist aber entscheidend sein Return. Und das ist jetzt deutlich besser als es früher war."
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Zverev analysiert Sieg gegen Machac: "War nicht das beste Match"

Quelle: Perform


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