French Open 2026 - McEnroe macht Zverev Mut im Zweikampf mit Sinner: "Es passieren verrückte Dinge ..."

Alexander Zverev geht als Mitfavorit in die French Open. Der 29-Jährige ist an Position zwei gesetzt und peilt seinen ersten Grand-Slam-Titel an - wäre da nicht der Negativlauf gegen Jannik Sinner. John McEnroe aber macht Zverev Mut. Eine 0:9-Serie erschüttere "das Selbstvertrauen eines jeden, aber es können verrückte Dinge passieren", sagt der Eurosport-Experte und zieht einen NBA-Vergleich.

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Quelle: Eurosport

Aussichtslose Konstellationen sind oft nicht so aussichtslos, wie sie erscheinen - ob im Tennis oder Basketball.
"Man denke nur an das Comeback der Knicks", erklärt John McEnroe und spielt damit auf die erste Conference-Final-Partie an, in der die New York Knicks acht Minuten vor Ende mit 22 Punkten zurücklagen und das Match in Overtime dennoch gewannen.
Die Message des siebenmaligen Grand-Slam-Champions: Sollte Zverev in Roland-Garros im Finale Jannik Sinner gegenüberstehen, muss die 0:9-Serie kein Nachteil sein.
"Im Moment weiß er zwar nicht, wie er Sinner schlagen soll - aber das weiß auch sonst niemand", so McEnroe. "Einige gesetzte Spieler wie Félix Auger-Aliassime oder Ben Shelton spielen auf Sand nicht besonders selbstbewusst." Das Feld, so der 67-Jährige, sei "insgesamt offen, wenn man Sinner einmal außer Acht lässt".

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Gelinge es Zverev, die erste Woche gut zu meistern und Selbstvertrauen zu tanken, "sollte er das Gefühl bekommen, eine echte Chance zu haben".
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Quelle: Eurosport

Den ersten Schritt will der Hamburger schon am Sonntag machen. Gegen Benjamin Bonzi (Sonntag ab ca. 14:00 Uhr im Liveticker und Stream bei HBO Max) ist er klar favorisiert, wenngleich er dem Franzosen noch nie gegenüberstand.
Die Sichtweise, Zverev habe in den vergangenen Jahren seine Chance auf einen Grand-Slam-Titel schon verspielt, teilt McEnroe nicht. "Man könnte argumentieren, dass dies der Fall ist, nachdem er dieses harte Halbfinale gegen Carlos Alcaraz bei den Australian Open in dieser Saison verloren hat - oder nachdem er im Jahr zuvor gegen Jannik Sinner im Endspiel den Kürzeren zog, obwohl er Novak Djokovic zuvor im Turnier geschlagen hatte. Diese Niederlagen schienen ihn mental schwer getroffen zu haben", räumt der US-Amerikaner ein, aber: "Ich muss Sascha zugutehalten, dass er auch nach der herzzerreißenden Niederlage gegen Alcaraz in diesem Jahr den Kopf hochgehalten und weiter gekämpft hat."

Zverev: Weg ins Finale über Fritz und Djokovic?

Diesen Kampfgeist wird Zverev in Roland-Garros brauchen, auch wenn Titelverteidiger Alcaraz den Sandplatz-Klassiker verletzungsbedingt absagen musste.
Der nominell erste dicke Brocken könnte im Viertelfinale warten, sollte es zur Partie gegen den an Position sieben gesetzten Taylor Fritz kommen.
Im Halbfinale steht möglicherweise der Vergleich mit Djokovic an, im Endspiel aller Voraussicht nach Sinner. Es wäre die perfekte Chance, den 0:9-Lauf zu durchbrechen.
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Quelle: SNTV


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