French Open: Matteo Arnaldi sagt Halbfinale ab - Boris Becker, Tim Henman und John McEnroe leiden mit dem Pechvogel

Matteo Arnaldi hat sein Halbfinale bei den French Open gegen Flavio Cobolli aufgrund einer Viruserkrankung kurz vor Spielbeginn abgesagt. Es sei aus allen Perspektiven "ein Albtraum", brachte es der einstige Roland-Garros-Halbfinalist Tim Henman auf den Punkt. Auch die übrigen Eurosport-Experten um Boris Becker, John McEnroe und Àlex Corretja reagierten bestürzt auf das Pech des Italieners.

Arnaldi erklärt Halbfinal-Absage: "Nach dem Abendessen ging es los ..."

Quelle: Eurosport

Matteo Arnaldi war der Marathon-Mann des Turniers: 19:42 Stunden stand der 25-Jährige in fünf Partien auf dem Platz - nun wurde er von einer Magen-Darm-Erkrankung aus den French Open genommen.
Die virusbedingte Absage des Halbfinals gegen Flavio Cobolli sei auch "ein Zeichen des Körpers", vermutete Eurosport-Experte Boris Becker. "Irgendwann hat der genug und schützt den Spieler vielleicht sogar vor einer Verletzung", sagte der sechsmalige Grand-Slam-Turniersieger.
"Die ganzen Elektrolyte, die du einnimmst, das Magnesium und das Vitamin C" mache sich ob der enormen Belastungen bei einem Major-Wettbewerb früher oder später bemerkbar.
"Es ist unmenschlich, was Matteo geleistet hat. Ich erinnere an das Match gegen Frances Tiafoe, das nach fünfeinhalb Stunden nachts um zwei Uhr zu Ende war", führt Becker aus. Er wünsche Arnaldi eine "gute Besserung".

McEnroe bringt Arnaldi-Pech auf den Punkt: "It sucks"

Für Eurosport-Experte Tim Henman ist die Absage nicht nur "traurig und enttäuschend" für den Weltranglisten-104.: "Es ist einfach nur ein Albtraum: für die Spieler, die Fans, das Turnier. Das war das einzige Match in der Abendsession und nun findet es nicht statt."
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Cobolli fühlt mit Arnaldi: "Ich hätte beinahe geweint"

Quelle: Eurosport

Gewohnt kernig kommentierte indes US-Tennis-Ikone John McEnroe das Pech von Arnaldi. "It sucks", stellte der Eurosport-Experte fest. "Ich bin zwar kein Arzt, aber ich glaube, das hat ihn eingeholt. Der Mann hat auf dem Weg ins Halbfinale mehr Tennis gespielt als jeder andere jemals bei diesem Turnier. Kombiniert man das mit Nervosität und etwas Pech, oder der falschen Ernährung, dann sitzen wir jetzt eben hier und müssen darüber reden."
Àlex Corretja fühlt ebenso mit dem verhinderten Halbfinalisten - und auch mit Cobolli: "Das ist schon irgendwie seltsam. Zum ersten Mal kommt er in die Top Ten, zum ersten Mal steht er im Finale von Roland-Garros. Flavio muss sich jetzt sagen: Okay, es ist nicht meine Schuld, ich kann nichts daran ändern. Und Matteo wünschen wir einfach alles Gute." Dem kann man sich nur anschließen.
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Becker-Analyse: So gut war Zverevs zweiter Aufschlag im Halbfinale

Quelle: Eurosport


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