Novak Djokovic - Chris Evert gibt dem Djoker in Impf-Debatte Rückendeckung: "Sagt, was er fühlt"

Novak Djokovic weigert sich weiterhin gegen eine Coronaimpfung, weshalb der Serbe die Masters in Indian Wells und Miami verpassen wird. In der Diskussion um seinen Impfstatus und sein Image erhält Djokovic nun prominente Rückendeckung von Chris Evert. "Ich habe totalen Respekt vor jedem, der starke Überzeugungen hat und an dem festhält, woran er glaubt", sagte Evert bei Eurosport.

Novak Djokovic

Fotocredit: Getty Images

Sie selbst sei ein großer Befürworter der Impfungen, "weil ich wirklich glaube, dass sie helfen, Covid abzuwehren und Leben zu retten", erklärte Chris Evert im Exklusiv-Interview mit Eurosport.
Dennoch bewundere und respektiere sie Novak Djokovic, "weil er sagt, was er fühlt", so die US-Amerikanerin: "Er ist sehr ehrlich und sagt ganz offen, was er fühlt."
"Es ist also immer eine gemischte Sache", beschrieb Evert ihre Gefühlslage in der Diskussion um Djokovic.
Im Januar hatte der Serbe aufgrund seines fehlenden Schutzes gegen das Coronavirus bereits die Australian Open in Melbourne verpasst. Diesem vorzeitigen Aus war jedoch ein tagelanger Rechtsstreit mit den australischen Behörden vorausgegangen, da Djokovic zunächst mit einer Ausnahmegenehmigung nach Australien flog, ihm dort dann jedoch die Einreise verweigert wurde.

Evert: "Jedes Mal, wenn Djokovic spielt, ist das besser für das Tennis"

Djokovic legte Berufung ein und durfte während des laufenden Verfahrens unter anderem auf der Anlage der Australian Open trainieren. Letztendlich wurde der 34-Jährige erst einen Tag vor Beginn des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres endgültig des Landes verwiesen.
Nachdem es zwischenzeitlich so aussah, dass der 20-malige Grand-Slam-Champion als Ungeimpfter alle vier Grand-Slam-Turniere verpassen könnte, so scheint aufgrund der Corona-Lockerungen in Frankreich eine Teilnahme bei den French Open in Paris wieder möglich.
Für Evert sind dies gute Nachrichten. "Jedes Mal, wenn Novak Djokovic ein Turnier spielt, ist das besser für das Tennis. Es ist für alle interessanter", sagte die 18-malige Grand-Slam-Siegerin: "Auch aufgrund der Tatsache, dass er einer der wenigen Spieler ist, die Nadal auf dem roten Sand herausfordern können, freut es mich sehr, dass er in Frankreich spielen darf."
Zudem ist Djokovic aktuell Titelverteidiger in Roland Garros. Im vergangenen Jahr schlug er im Finale Stefanos Tsitsipas, nachdem er zuvor im Halbfinale Rekordsieger Rafael Nadal ausschaltet hatte. Es war für den Belgrader der zweite Triumph in Paris nach 2016.
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Quelle: Eurosport

Evert: Kampf der "Big 3" wird noch andauern

Djokovic ist damit der einzige Tennisspieler, der in der Ära Nadal seit 2005 zweimal die French Open gewinnen konnte.
Sollte es ihm bei den French Open gelingen, seinen dritten Titel zu holen, würde der Profi aus Belgrad zum 21. Mal bei einem Grand-Slam-Turnier triumphieren und damit in der Grand-Slam-Bestenliste mit Nadal gleichziehen, der dieses Kunststück in Melbourne vollbracht hatte. Aktuell liegt Djokovic in dieser Rangliste zusammen mit Roger Federer auf Rang zwei. Ein Sieg in Paris wäre ein weiterer Meilenstein in der GOAT-Debatte um den "größten Tennisspieler aller Zeiten".
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Quelle: Eurosport

Der Kampf zwischen Djokovic, Nadal und Federer elektrisiert auch Evert: "Ich war schon immer ein Fan der 'BIG 3' und ihrer Rivalität. Ich bin neugierig und interessiert, was passieren wird."
Aus ihrer Sicht wird dieser Kampf auch noch einige Zeit weitergehen. "Ein endgültiges Ergebnis werden wir wahrscheinlich in drei Jahren haben", glaubt Evert.
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Quelle: SNTV

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