Sara Errani knöpft sich Kritiker vor: "Beleidigungen von allen Seiten"

Vom French-Open-Finale 2012 über eine positive Dopingprobe im Jahr 2017 bis hin zu Platz 366 in der Weltrangliste in der laufenden Saison - die Karriere von Sara Errani gleicht einer Achterbahnfahrt. Die Art und Weise, wie in den sozialen Medien in Italien mit ihr umgegangen wird, stößt der Italienerin allerdings sauer auf. Nun ging Errani mit drastischen Worten in die Gegenoffensive.

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Nach der Finalteilnahme beim ITF-Turnier in Paraguays Hauptstadt Asunción musste der Frust einfach raus. Errani, die massive Aufschlagprobleme hat und daher immer wieder von unten serviert, teilte der Netzgemeinde via Twitter mit:
Während der ganzen Woche habe sie "ermutigende und lobende Worte für meine Belastbarkeit und meinen Wunsch erhalten, eine Lösung für diese schwierige Situationen zu finden. Sogar in den sozialen Medien, wo es vielleicht einfacher wäre, zu kritisieren oder zu beurteilen, war nicht auch nur ein Paraguayer dabei, der mich 'angegriffen' hat", so die 32-Jährige.
Ganz anders sei die Situation normalerweise in ihrem Heimatland:
Errani zog daraus den Schluss, sich in "all den Jahren zu viele Sorgen um eure Kommentare und Meinungen gemacht" zu haben. "Jetzt will ich das nicht mehr tun."
Im Finale von Asunción unterlag die ehemalige Nummer fünf der Welt, bei der 2017 die verbotene Substanz Letrozol nachgewiesen worden war, zwar ihrer Landsfrau Elisabetta Cocciaretto, kletterte aber immerhin wieder bis auf Position 200 in der Weltrangliste.

"... schickt einen Brief an den Weihnachtsmann"

Errani betonte, im Zweifel auch künftig von unten zu servieren, Kritik hin oder her. Wer damit ein Problem habe, dürfe "jederzeit einen Brief an die WTA schicken, um eine Regeländerung zu beantragen. Oder ihr fordert mich direkt auf, mich wegen des unzureichenden Aufschlags von der Tour ausschließen zu lassen."
Die ganz harten Kritiker ihres Spiels verweist Errani dagegen an eine höhere Instanz: "Wenn ihr andere Probleme oder Sonderwünsche habt, schickt einen Brief an den Weihnachtsmann..."
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