Boris Becker gewann mit 17 Jahren das prestigeträchtigste Tennis-Turnier der Welt in Wimbledon und wurde über Nacht zum gehypten Superstar. In Das Gelbe vom Ball, dem Tennispodcast von Eurosport, hat er nun verraten, was ihn Zeit seiner Karriere geerdet hat.
"Zuhause war ich nie der Weltstar oder der Wimbledon-Sieger oder was auch immer. Ich war immer der Sohn und vor allem der junge Sohn. Das war mein Fundament. Bis heute sieht das meine Mutter, 86 Jahre jung, noch genauso", so Becker, der mittlerweile in London lebt.
Als junger Profi sei vor allem sein "tolles, berufliches Umfeld" entscheidend für den Werdegang des heutigen Eurosport-Experten gewesen. "Da muss ich Ion Tiriac erwähnen, der mich nach dem Wimbledon-Sieg erstmal eine Woche mit nach Monte Carlo genommen hat und mir erklärt hat, was jetzt eigentlich passiert ist, was passieren wird und wie der Rest meines Lebens sein wird", erzählt Becker, der die Situation zu Beginn seines Aufstieges nicht zu fassen bekam.
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"Ich habe gesagt: 'Ion, ich höre dir gut zu, aber ich glaube dir das erst einmal alles nicht.‘ Natürlich hatte er Recht, weil er so viel erfahrener als ich damals war. Er war immer mein Schutz und ich zähle Ion immer noch zum engsten Familienkreis."
Ohne dieses Umfeld, so Becker, "hätte ich mich glaube ich verloren".
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