Die deutliche Niederlage im Achtelfinale der US Open tat weh. Doch Shelby Rogers betonte nach ihrer 2:6, 1:6-Klatsche gegen die 18-jährige Emma Raducanu, dass die nun folgenden Kommentare in den sozialen Medien deutlich schmerzhafter seien als das Ausscheiden.
"Du kannst vermutlich gerade auf mein Profil gehen. Ich bin wahrscheinlich ein 'fettes Schwein' und Worte, die ich jetzt nicht sagen kann", erklärte Rogers im Interview nach dem Match.
"Es polarisiert sehr stark von einem Extrem in das andere", analysierte Rogers die Stimmungslage im Netz und ergänzte: "Natürlich genießen wir das Scheinwerferlicht in solchen Momenten, aber dann gibt es Tage wie heute und ich werde neun Millionen Morddrohungen und was sonst noch erhalten."
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Hasskommentare in den sozialen Medien sind dabei bei Weitem keine Seltenheit. "An diesem Punkt in meiner Karriere, würde ich sagen, dass ich daran gewöhnt bin", sagte die 28-Jährige und fügte später an: "Ich wünschte, soziale Netzwerke würden nicht existieren."

Stephens wird nach Niederlage gegen Kerber beleidigt

Auch Rogers' Landsfrau Sloane Stephens hatte nach ihrer Drittrunden-Niederlage gegen Angelique Kerber auf Hass auf Social Media aufmerksam gemacht. Stephens erhielt nach eigener Aussage mehr als 2000 wütende Nachrichten, darunter auch Gewaltandrohungen.
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Achtelfinale: Raducanu fegt auch Rogers vom Platz

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