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US Open: Spitzenspielerinnen um Iga Swiatek kritisieren Bälle in Flushing Meadows
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Publiziert 27/08/2022 um 12:26 GMT+2 Uhr
Die Kritik zahlreicher Spitzenspielerinnen an den bei den US Open verwendeten Bällen wird lauter. So haben sich die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek aus Polen und die Spanierin Paula Badosa dagegen ausgesprochen. In Flushing Meadows und bei den Vorbereitungsturnieren in Nordamerika verwenden die Tennisdamen leichtere Bälle als im Rest der Saison und als die Herren während des ganzen Jahres.
Iga Świątek
Fotocredit: Getty Images
Die anderen Bälle seien "schrecklich", sagte Swiatek auf der Pressekonferenz. "Außerdem können wir diese Bälle in Europa nicht bekommen, oder tatsächlich, wenn wir sie im Laden kaufen, sind sie völlig anders als die Turnierbälle."
Kritik gab es auch von Craig Tyzzer, dem langjährigen Trainer der inzwischen zurückgetretenen Ashleigh Barty. "Die US Open müssen den Ball für die Frauen ändern", betonte Tyzzer.
Eurosport-Expertin Justine Henin erklärte, dass das auch vom Spielstil der einzelnen Frauen abhänge. "Jemand wie Iga schlägt die Bälle eher wie ein Mann", so die Belgierin. "Also möchte sie den Ball schwerer haben."
Sie ergänzte allerdings: "Sobald man sich nicht mehr ganz so gut fühlt und es andere Probleme gibt, wird alles eine große Sache. Und das ist vielleicht genau das, was im Moment bei den Bällen passiert."
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