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Nick Kyrgios macht bei US Open Andeutungen: Karriereende nach Titelgewinn in Flushing Meadows?
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Publiziert 06/09/2022 um 11:29 GMT+2 Uhr
Nick Kyrgios feierte bei den US Open mit dem Sieg gegen die Nummer eins Daniil Medvedev einen seiner größten Triumphe. Spätestens seither zählt der Australier in New York auch zu den Mitfavoriten. Nach dem Erfolg gegen Medvedev deutete Kyrgios in der Pressekonferenz allerdings an, dass der US-Open-Titel ihm möglicherweise die Motivation rauben könnte. Steht sogar ein Karriereende im Raum?
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Quelle: Perform
"Es ist das letzte große Turnier des Jahres. Wir müssen versuchen, das durchzustehen und uns gegenseitig anspornen und positiv bleiben. Uns ist klar, dass wir nächste Woche nach Hause fahren. Aber noch drei Spiele, dann müssen wir möglicherweise nie wieder Tennis spielen", meinte der 27-Jährige gegenüber Reportern mit einem Schmunzeln.
Bereits nach seiner Final-Niederlage in Wimbledon gegen Novak Djokovic hatte Kyrgios erklärt, dass ein Grand-Slam-Titel ihm möglicherweise die Motivation nehmen könnte, alles für das Tennis zu geben.
Auch in New York meinte der Australier nun: "Wenn ich ein Grand-Slam-Turnier gewinne, weiß ich nicht, wie viel Motivation ich danach noch haben werde, weil es extrem schwer ist, das zu schaffen."
Dabei spielt wohl auch das Heimweh eine entscheidende Rolle.
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Quelle: Eurosport
Nick Kyrgios vermisst Familie und Freunde
Denn wie sein gesamtes Team war Kyrgios seit vielen Monaten nicht mehr in seiner australischen Heimat. Familie und Freunde konnte er dadurch ebenfalls lange nicht sehen. Besonders seine kranke Mutter vermisst Kyrgios dabei offenbar sehr.
"Ich bin jetzt seit vier Monaten von zu Hause weg. Mein ganzes Team auch. Wir können unsere Familien nicht so oft sehen wie andere Tennisspieler. Ich versuche, dass es sich lohnt und dass es für uns alle eine denkwürdige Reise wird. Hoffentlich können wir es schaffen, nach Hause zurückkehren und richtig feiern", meinte der Wimbledon-Finalist: "Ich versuche einfach, die Leute nicht zu enttäuschen."
Ob Kyrgios nach einem möglichen Titel also wirklich ein Karriereende ins Auge fasst, wird sich zeigen. Vorerst sagte der 27-Jährige allerdings: "Ich habe das Gefühl, dass ich für viel mehr spiele als für mich selbst. Ich habe viele Leute, die mich unterstützen. (...) Ich habe das Gefühl, dass ich wirklich hart gearbeitet habe. Ich bin im Moment einfach sehr motiviert."
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