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US Open: Toni Nadal stellt sich in der Causa Jannik Sinner klar hinter den Italiener - Nick Kyrgios schäumt und kontert
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Update 28/08/2024 um 08:12 GMT+2 Uhr
Toni Nadal hat sich in seiner Kolumne für die Zeitung "El País" hinter Jannik Sinner gestellt, der nach zwei positiven Dopingproben und seinem Freispruch in der Kritik steht. Der Italiener habe aus seiner Sicht "keine Straftat begangen und schon gar nicht versucht, sich durch die Einnahme von Substanzen einen Vorteil zu verschaffen", schrieb Nadal. Eine Sichtweise, die Nick Krgios sauer aufstieß.
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"Ich glaube an die Unschuld von Jannik Sinner", ist sich Toni Nadal, der als Trainer seinen Neffen Rafael Nadal zur Tennis-Legende formte, sicher.
Er kenne die Nummer eins der Welt "gut genug, um ohne Zögern sagen zu können, dass er einer der ehrlichsten und höflichsten Spieler auf der Tour ist".
Nichtsdestotrotz sind da die beiden positiven Tests auf das verbotene Steroid Clostebol aus dem März.
Sinner wurde letztlich nicht gesperrt, weil ein unabhängiges Gericht seiner Darstellung der Ereignisse folgte. Demzufolge habe er das Mittel bei einer Massage durch seinen einstigen und inzwischen entlassenen Physiotherapeuten Giacomo Naldi aufgenommen, der eine Salbe benutzt habe, die Clostebol enthielt.
Heftiger Gegenwind für Sinner
Im Kreis der Spielerkollegen kam der Freispruch für Sinner nicht überall gut an. Vor allem Nick Kyrgios, Denis Shapovalov, Lucas Pouille oder Liam Broady waren überhaupt nicht damit einverstanden.
"Lächerlich - egal, ob absichtlich oder unabsichtlich. Du wirst zweimal auf eine (steroide) Substanz getestet, also solltest du für zwei Jahre von der Bildfläche verschwinden", polterte Kyrgios.
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"Andere Spieler, andere Regeln", konstatierte Shapovalov vielsagend, während Broady klarstellte, dass der Umgang mit den Dopingbefunden bei Sinner "nicht richtig" sei.
Kyrgios kontert Nadal: "Wenn ich das wäre ..."
Toni Nadal zeigte sich schwer enttäuscht über die Attacken. Er könne nicht nachvollziehen, dass "Kollegen Zweifel an seiner Unschuld schüren oder direkt wollen, dass er bestraft wird", schrieb der 63-Jährige bei "El País".
Das wiederum brachte Kyrgios auf die Palme: "Wenn ich das wäre, glaubst du, Toni Nadal würde mich verteidigen? Die Spieler wissen, dass es mir nicht um Betrug geht. Lächerlich", konterte der Australier auf X.
Sportlich begannen die US Open indes gut für Sinner. Der Italiener legte in der 1. Runde gegen Mackenzie McDonald zwar einen Fehlstart hin, setzte sich aber letztlich souverän mit 2:6, 6:2, 6:1 und 6:2 gegen den US-Amerikaner durch.
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