US Open 2025 in New York: Ben Shelton muss Match gegen Adrian Mannarino unter Tränen vor dem fünften Satz abbrechen

Ben Shelton war bei den US Open angetreten, um seine beeindruckende Grand-Slam-Saison fortzusetzen - und vielleicht sogar in Richtung Titel zu schielen. Stattdessen ist das Turnier für den US-Amerikaner bereits nach der 3. Runde vorbei. Bitter: Shelton muss das Duell mit Adrian Mannarino nach dem vierten Satz abbrechen. Unter Tränen verließ der 22-Jährige das Louis Armstrong Stadium.

Bitteres Ende der US Open für Ben Shelton

Fotocredit: Getty Images

Zweimal ging Ben Shelton nach Sätzen in Führung, zweimal schlug der 37-jährige Adrian Mannarino zurück.
Nach etwas mehr als drei Stunden Spielzeit und einem Stand von 6:3, 3:6, 6:4, 4:6 sollte es eigentlich in den fünften Satz gehen.
Doch dazu kam es nicht mehr. Die linke Schulter von Shelton hatte schon zu Beginn des vierten Satzes nicht mehr mitgespielt. Der Weltranglistensechste nahm ein medical timeout, quälte sich - und musste doch vor dem Entscheidungssatz das Handtuch werfen.
Größe zeigte Sieger Mannarino. "Als die Schmerzen einsetzten, lag er in Führung. Ehrlich gesagt hätte er das Match wahrscheinlich gewonnen", gab der Franzose unumwunden zu: "Das ist bedauerlich für ihn und ein großes Glück für mich."

Mannarino: "Erstes Mal, dass ich ein Match von der Toilette aus gewinne"

Glück und auch ein Kuriosum, denn just in dem Moment, als Shelton in der Satzpause aufgab, befand sich Mannarino in den Katakomben der Anlage. "Ich bin 37 Jahre alt. Es ist das erste Mal, dass ich ein Match von der Toilette aus gewinne", scherzte der Routinier.
Während Mannarino nun gegen den Tschechen Jirí Lehecka um den Einzug ins Viertelfinale kämpft, ist das Aus für Shelton umso bitterer.

Shelton glänzt bei Grand Slams und triumphiert in Toronto

Der US-Profi spielte bis dato ein famose Saison: Bei den Australian Open (Halbfinale), French Open (Achtelfinale) und in Wimbledon (Viertelfinale) erreichte er jeweils die zweite Woche, in Toronto gewann er Anfang August den ersten Masters-Titel seiner jungen Laufbahn und kam mit einer Matchbilanz von zuletzt 14:2-Siegen nach New York.
Die US Open hätten das nächste Highlight werden sollen. Stattdessen verließ Shelton unter Tränen mit einem Handtuch über dem Kopf unter tosendem Applaus die Arena.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Schweizer Shootingstar schäumt wegen Fan: "Schafft ihn raus"

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung