US Open 2025 - Boris Becker huldigt Carlos Alcaraz nach Final-Einzug: "Kann man körperlich nicht aushalten"

Carlos Alcaraz hat mit dem nächsten Dreisatzsieg das Finale der US Open 2025 erreicht und dabei seinen 16 Jahre älteren Gegner Novak Djokovic vor allem dank seiner körperlichen Fitness in die Schranken gewiesen. Für seine Gegner sei es aktuell eine Mammutaufgabe, gegen den Spanier über lange Strecken zu bestehen, findet Boris Becker. Das schaffe aktuell nur ein Spieler auf der Tour.

Sinner im Vorteil gegen Alcaraz - die Zahlen zum Traumfinale

Quelle: Perform

"Das ist das Problem aktuell, wenn man gegen Carlos Alcaraz spielen muss. Man muss über seine Grenze gehen – und das über drei bis vier Stunden", schwärmte Becker bei "sporteurope.tv" von Alcaraz: "Da gibt es aktuell nur einen Spieler, der das kann – und der heißt Jannik Sinner."
Der 38-jährige Djokovic dagegen wurde von Alcaraz beim 6:4, 7:6 (7:4), 6:2 schlichtweg überpowert, obwohl dieser nicht mal sein bestes Tennis spielte und einige Fehler einstreute. "Das ist Hochgeschwindigkeitstennis. Du bist immer im Vollsprint", so Becker. Das könne man als Gegner "körperlich eigentlich nicht aushalten."
Djokovic sei zwar im zweiten Satz kurz davor gewesen, diesen zu gewinnen und damit Alcaraz den ersten Satzverlust des Turniers überhaupt zuzufügen.
"Aber wie viel Kraft hat er dann noch im dritten – oder im vierten Satz?", zweifelte Becker daran, dass dies den Matchausgang entscheidend hätte verändern können.
Auch Alcaraz identifizierte seine körperliche Spielweise als Schlüssel im Halbfinale gegen Djokovic. "Heute war es vor allem wichtig, da zu sein und ein physisches Match zu spielen. Ich denke, das habe ich geschafft", analysierte der Spanier im Oncourt-Interview.
Im Finale kommt es nun zum erneuten Aufeinandertreffen mit Sinner, dem Becker als einzigem zutraut, Alcaraz in dieser Form zu schlagen.

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