US Open 2025: Jannik Sinner kämpft mit Blasen - aber startet souverän in der 1. Runde von New York

Jannik Sinner ist bei den US Open 2025 in New York souverän ins Turnier gestartet. Nach überstandener Virus-Erkrankung siegte die Nummer eins der Welt aus Italien mit Blasen an der Hand gehandicapt gegen den Tschechen Vit Kopriva in nur 98 Minuten 6:1, 6:1, 6:2. Dem Südtiroler droht beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres der Verlust der Weltranglistenspitze an den Spanier Carlos Alcaraz.

US Open 2025: Jannik Sinner startet souverän in New York

Fotocredit: Getty Images

Italiens Tennisstar Jannik Sinner hat die erste Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung bei den US Open souverän gemeistert. Der Weltranglistenerste bezwang zum Auftakt den Tschechen Kopriva glatt und wurde dabei kaum gefordert.
Von den körperlichen Problemen, die ihn im Finale des ATP-Masters in Cincinnati gestoppt hatten, war am Montag nichts zu sehen. Dabei hatte er noch in der Vorwoche betont, "nicht zu einhundert Prozent fit" zu sein.
"Ich bin froh, wieder gesund zu sein. Wir haben alles probiert, um mich bestmöglich in Form zu bringen", sagte der 24-Jährige.
Am Mixed-Event in New York nahm er nicht teil, zuvor hatte er im Endspiel von Cincinnati gegen seinen spanischen Dauerrivalen Carlos Alcaraz angeschlagen aufgegeben.

Sinner von Kopriva nicht gefordert

Gegen New-York-Debütant Kopriva musste Sinner nicht an seine Grenzen gehen. Mit seinen druckvollen Schlägen dominierte er die Partie und zwang den Tschechen zu vielen Fehlern.
Lediglich ein paar Blasen an der Schlaghand, die Sinner im dritten Satz behandeln ließ ("nur eine Kleinigkeit"), störten ihn. Der Italiener verwandelte seinen zweiten Matchball.
In der zweiten Runde trifft er auf den Australier Alexei Popyrin, der den Finnen Emil Ruusuvuori 6:3, 6:4, 7:6 (7:3) bezwang.

Sinner hält seine Serie - aber auch Platz eins?

Sinners Serie hielt damit: Bei Grand Slams auf Hartcourt war es sein 22. Sieg in Serie. Zuletzt hatte er zweimal die Australian Open und die US Open gewonnen.
Sollte er in New York erneut das Finale erreichen, würde er die Bestmarke von Novak Djokovic aus dem Jahr 2012 überholen (27 Siege). Den Rekord hält Roger Federer mit 40 Siegen bei Majors auf Hartplatz in Folge (2005 bis 2008).
In der Weltrangliste droht Sinner allerdings Platz eins zu verlieren; weil er mehr Punkte aus dem Vorjahr als sein Rivale Carlos Alcaraz verteidigen muss, muss der Italiener in New York eine Runde weiter kommen als der Spanier, um ganz vorne zu bleiben - oder das Turnier gewinnen.

Cerúndolo startet Aufholjagd

Ebenfalls in der zweiten Runde steht Sinners Landsmann Lorenzo Musetti, der den aufschlaggewaltigen Franzose Giovanni Mpetshi Perricard 6:7 (3:7), 6:3, 6:4, 6:4 schlug.
Eine wahre Aufholjagd startete Francisco Cerúndolo (Argentinien) gegen Matteo Arnaldi (Italien): 3:6, 2:6, 7:5, 6:4, 6.3 hieß es nach 3:44 Stunden für Cerúndolo.
Halle-Sieger Alexander Bublik (Kasachstan) setzte sich gegen den US-Open-Sieger von 2014, Marin Cilic (Kroatien), 6:4, 6:1, 6:4 durch.
(mit SID)

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