US Open - Jessica Pegula tadelt Doppel-Partner Jack Draper wegen Aussage zu Mixed-Event: "Sollte er nicht sagen"

Jessica Pegula und Jack Draper haben sich im neuen Mixed-Format der US Open für das Halbfinale qualifiziert. Das an Nummer eins gesetzte US-amerikanisch-britische Duo schlug sowohl Emma Raducanu und Carlos Alcaraz als auch das russische Mixed Mirra Andreeva und Daniil Medvedev souverän. In der Pressekonferenz nach den beiden Matches geriet die harmonische Paarung für einen Augenblickaus dem Takt.

Jack Draper und Jessica Pegula im Mixed-Wettbewerb der US Open

Fotocredit: Getty Images

Draper erwähnte im Beginn einer Antwort nach dem Sieg über Andreeva/Medvedev, dass es sich um "eine Art Exhibition Fomat" handele - also um einen Schaukampf. Das unterband Pegula augenblicklich.
"Das sollte er nicht sagen", fiel sie ihm ins Wort. "Es ist okay, ihr wisst, was er meint, aber es ist kein Schaukampf."
Nach einem kurzen Austausch untereinander, konnte das Missverständnis geklärt werden: "Das ist es, was ich oft höre", erklärte der Brite. "Leute sagen: 'Warum bist Du so fokussiert, es ist wie ein Schaukampf, hab ein bisschen Spaß' - aber ich mag es zu gewinnen. Es ist eine gute Gelegenheit zu spielen, sich gut zu verkaufen und möglichst viele Punkte zu spielen bevor die Einzel beginnen."
Drapers "Versprecher" dürfte dabei Wasser auf die Mühlen der Kritiker des neuen Mixed-Formats in New York sein. So hatte sich etwa Laura Siegemund über eine Entwertung des Wettbewerbs durch die Reformen echauffiert. Auch Eurosport-Expertin Barbara Rittner hatte die Änderungen negativ bewertet.

Draper und Pegula schnell wieder harmonisch

Nachwirkungen bei Draper und Pegula sind derweil nicht zu befürchten. Bei der top-gesetzten Paarung, die im Halbfinale auf das weitere im Turnier verblieben Star-Duo aus Iga Swiatek und Casper Ruud trifft, herrschte schnell wieder Einigkeit.
"Es ist das erste Mal, dass wir zusammen spielen", sagte Pegula. "Wir kennen uns gar nicht so gut, aber wir lernen uns so langsam kennen und das macht Spaß. Ich finde, dass wir sehr gut gespielt haben". Worauf Draper nur antwortete: "Dem kann ich nur zustimmen." Es herrscht also Einigkeit, im US-amerikanisch-britischen Doppel.

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