Wimbledon - Taylor Fritz und Alastair Gray spielen einen der verrücktesten Punkte des Jahres
Taylor Fritz hat seine Zweitrundenaufgabe gegen Alastair Gray glatt in drei Sätzen gewonnen. So gut, so erwartbar. Allerdings sorgten der an Position elf gesetzte US-Amerikaner und der britische Außenseiter auch für einen der verrücktesten Punkte der bisherigen Saison. Leidtragender war Gray, der im Tiebreak des zweiten Satzes jubelnd abdrehte - und dabei übersah, dass Fritz noch an den Ball kam.
Taylor Fritz in Wimbledon
Fotocredit: Eurosport
Es ist erst gut drei Wochen her, da riss Radstar Wout van Aert bei der Bergankunft der 3. Etappe des Critérium du Dauphiné die Arme jubelnd hoch.
Der Belgier wähnte sich als Sieger, bekam aber zu spät mit, dass David Gaudu noch vorbeizog und gewann.
Solche Szenen sind nicht neu, man kennt das aus dem Radsport, aber auch aus der Leichtathletik. Wesentlich ungewöhnlicher sind solche Fauxpas' hingegen im Tennis.
Alastair Gray aber bewies nun in Wimbledon, dass man auch im Tennis zu früh jubeln kann.
Fritz hechtet und punktet - Gray jubelt umsonst
Im zweiten Satz der Zweitrundenpartie gegen den favorisierten Taylor Fritz startete der Weltranglisten-288. einen Netzangriff und vollendete per Volley - dachte er jedenfalls. Gray drehte also ab, jubelte. Währenddessen setzte Fritz zum Hechtsprung an und schaffte es tatsächlich, den Punkt zu machen.
Nur Augenblicke später folgte das böse Erwachen für Gray, der mitbekam, was passiert war.
Und es wurde nicht besser. Der Tiebreak ging mit 3:7 verloren und nach insgesamt 2:04 Stunden war auch das Match mit 3:6, 6:7 (3:7), 3:6 weg.
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Quelle: Eurosport
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