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Wimbledon 2024: Jasmine Paolini peilt im Finale gegen Barbora Krejcikova den Titel an - mit einem Lächeln zur Krone?
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Publiziert 12/07/2024 um 17:13 GMT+2 Uhr
Jasmine Paolini surft die Erfolgswelle. Die Italienerin steht exakt 34 Tage nach dem French-Open-Endspiel im Finale von Wimbledon - ein sensationeller Doppelschlag. Paolini reißt die Fans im Londoner All England Club mit ihrer fröhlich-offenen Art mit, begeistert mit ihrem Spiel. Im Kampf um den Titel wartet am Samstag allerdings eine extrem clevere Gegnerin: Barbora Krejcikova aus Tschechien.
Paolinis Märchen, Krejcikovas Coup - der Tag aus Wimbledon
Quelle: SNTV
Für einen kurzen Moment verstummte ihr ansteckendes Lachen. Jasmine Paolini grübelte. "Ich weiß es nicht", sagte die Wimbledon-Finalistin und fand auch keine wirkliche Erklärung für ihren kometenhaften Aufstieg mit 28 Jahren. Das sei alles ziemlich irre.
"Zwei Grand-Slam-Finals in Folge zu erreichen - das ist doch verrückt, oder?", sagte die Italienerin längst wieder mit diesem typischen Grinsen im Gesicht, das sie derzeit von einem Erfolg zum nächsten trägt.
Nach dem Endspiel bei den French Open (2:6, 1:6 gegen Iga Swiatek) verdiente sich Paolini mit großem Kampfgeist, mit ihren schnellen Beinen, mit ihrer Power und dem nie weichenden Optimismus bei dem Rasenklassiker direkt die nächste Titelchance. Das war zuletzt Serena Williams im Jahr 2016 geglückt.
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Paolini, die nach dem historisch langen Halbfinale gegen Donna Vekic (2:51 Stunden) noch genug Kraft für einen Jubellauf aufbrachte, trifft am Samstagnachmittag im Finale auf die Tschechin Barbora Krejcikova (ab 15:00 Uhr im Liveticker). Und versucht, die Welle weiterzusurfen, die sie Anfang des Jahres erwischte.
Paolini cool: "Derselbe Mensch, die gleichen Dinge"
In Melbourne ging es für die 163 Zentimeter große Athletin erstmals bei einem Grand Slam über die zweite Runde hinaus. Es folgte Ende Februar in Dubai ihr erster großer Titel.
Dann der Lauf in Paris, den erst Sandplatzkönigin Iga Swiatek beendete. Nun will Paolini, die sich laut ihres Trainers im Vergleich zum Vorjahr besser bewege und wohl noch fitter ist, in Wimbledon ein schon jetzt außergewöhnliches Jahr krönen.
"Ich habe das Gefühl, dass ich vielleicht am Samstag nervös sein werde", sagte sie: "Aber ich fühle mich auch entspannt. Ich bin derselbe Mensch. Ich tue die gleichen Dinge."
Mit fortwährender Freude wird Paolini auch für das längst entzückte Italien, das immer mehr zur Tennismacht wird, um den ersten Titel im Frauen-Einzel beim prestigereichsten Turnier des Jahres kämpfen.
Krejcikova gedenkt Novotna: "Ich vermisse sie"
In Krejcikova trifft Paolini auf eine schlaue Athletin, die 2021 schon bei den French Open den Titel gewann und auch das bislang einzige Match gegen Paolini (Australian Open 2018) für sich entscheiden konnte.
Die Tschechin denkt in den Momenten ihres Erfolgs stets auch an ihre einstige Mentorin - an die 2017 verstorbene Jana Novotna, die 1998 auf dem "heiligen Rasen" triumphierte.
"Ich vermisse sie", sagte Krejcikova, nachdem sie Jelena Rybakina in der Vorschlussrunde entzaubert hatte.
"Sie hat mir viele Geschichten über ihre Reisen hierher erzählt und wie sie versucht hat, Wimbledon zu gewinnen", so Krejcikova weiter.
Damals sei sie selbst noch so weit von vergleichbaren Erfolgen entfernt gewesen: "Jetzt stehe ich im Finale."
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(SID)
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Quelle: SNTV
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