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Alexander Zverev erhält Zuspruch nach Aussagen in Wimbledon über mentale Probleme: "Wichtig, offen über alles zu reden"
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Update 02/07/2025 um 20:28 GMT+2 Uhr
Alexander Zverevs aufsehenerregende Aussagen über mentale Probleme haben am Tag nach dem Aus der deutschen Nummer eins in Wimbledon weitere Reaktionen hervorgerufen. "Es ist wirklich wichtig, offen über alles zu reden, was einen umtreibt", sagte die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, die nach eigener Aussage selbst fünf Jahre lang therapeutische Hilfe in Anspruch genommen hatte.
Alexander Zverev hat mit mentalen Problemen zu kämpfen
Fotocredit: Getty Images
Sabalenka zeigte sich aber auch überrascht, derartige Worte von jemandem wie Zverev zu hören, weil er seine Familie auf der Tour um sich herum habe.
Zverev hatte nach seinem Erstrunden-Aus gegen den Franzosen Arthur Rinderknech gesagt, er fühle sich "im Moment im Allgemeinen ziemlich allein im Leben". Es sei derzeit zudem "schwierig, außerhalb des Tennisplatzes Freude zu finden", führte der 28-Jährige aus.
Worte, die auch Philipp Kohlschreiber als bemerkenswert empfand. Er würde ihm raten, "den Druck rauszunehmen", sagte der Ex-Profi bei "RTL"/"ntv": "Tennis ist nicht sein Problem, momentan ist es der Kopf."
Auch eine Veränderung in Zverevs Team hält Kohlschreiber für denkbar. "Vielleicht braucht er einfach eine neue Stimme, die ihn stärker antreibt", sagte der Coach von Nachwuchshoffnung Justin Engel: "Er muss nicht alles Alte abbrechen, sondern Schritt für Schritt einen neuen Mix finden."
Mischa Zverev spielt Aussagen von Bruder Alexander herunter
Zverevs Bruder Mischa, der wie sein Vater Alexander senior steter Begleiter des Weltranglistendritten ist, spielte die Aussagen am Mittwoch dagegen herunter.
"Es tut halt immer weh, aber auch das gehört zum Sport und zum Leben dazu. Da muss man durch", sagte der 37 Jahre alte Ex-Profi am Mittwoch am Mikrofon von "Prime Video". Dass Menschen sich nun Sorgen um seinen Bruder machten, sei "sehr nett, sehr schön, aber das hilft in der Situation nicht".
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(SID)
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