Jannik Sinner vor Wimbledon exklusiv - "Heilungsprozess jetzt vorbei" nach traumatischer French-Open-Final-Niederlage

Jannik Sinner hat die dramatische Fünfsatzniederlage im French-Open-Finale gegen Carlos Alcaraz nach eigenen Angaben verarbeitet. "Ich habe natürlich etwas Zeit gebraucht", gab der Weltranglistenerste kurz vor Turnierstart in Wimbledon gegenüber Eurosport zu. Doch Sinner ergänzte: "Der Heilungsprozess ist jetzt vorbei. Wenn ein neues Grand Slam beginnt, muss man zu 100 Prozent da sein."

Tenniswelt verneigt sich vor Alcaraz und Sinner

Quelle: Perform

Die Vergangenheit könne man schließlich nicht mehr ändern. "Mal schauen, was ich hier erreichen kann", erklärte der 23-Jährige, der beim Rasenklassiker 2023 das Halbfinale erreicht hatte, aber noch nie im Endspiel stand: "Ich bin selbstbewusst und fühle mich bereit. Hoffentlich kann ich gutes Tennis zeigen."
Mit Blick auf das Duell mit Alcaraz in Roland-Garros, das mit einer Dauer von 5:29 Stunden als längstes Finale der French Open in die Geschichte einging, meinte Sinner zudem: "Es ist schön, dass die Zuschauer es genossen haben. Carlos und ich wussten nach dem Match, dass wir etwas Großartiges für den Tennissport geschafft haben."
Genau solche Spiele und neue Rivalitäten brauche der Sport, so der Südtiroler. In Wimbledon kann Sinner als Nummer eins der Welt erneut erst im Finale auf den Weltranglistenzweiten und Titelverteidiger aus Spanien treffen.
Alcaraz gewann die beiden vergangenen Ausgaben an der Church Road und geht als Topfavorit in das Turnier.
picture

Djokovic: "Wimbledon die beste Chance auf 25. Grand-Slam-Titel"

Quelle: SNTV


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung