Wimbledon: Jannik Sinner trennt sich kurz vor Turnierstart von Fitnesscoach und Physiotherapeut - "Fühle mich frei"
Update 28/06/2025 um 19:17 GMT+2 Uhr
Bei Jannik Sinner gibt es kurz vor Turnierstart in Wimbledon große Veränderungen im Trainerteam. Der Weltranglistenerste trennte sich direkt nach dem Turnier in Halle von Fitnesscoach Marco Panichi und Physiotherapeut Ulises Badio, wie er am Samstag in London bestätigte. "Das beeinträchtigt mich nicht. Ich fühle mich bereit für den Wettbewerb. Ich fühle mich frei", erklärte Sinner am Medientag.
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Quelle: Perform
Die beiden waren erst im vergangenen September nach der Dopingaffäre zum Team gestoßen. Nach den beiden positiven Testergebnissen auf Clostebol, die im August 2024 von der International Tennis Integrity Agency veröffentlicht wurden, beendete der Südtiroler die Zusammenarbeit mit Physiotherapeut Giacomo Naldi und Fitnesstrainer Umberto Ferrara.
"Wir haben in der Vergangenheit unglaubliche Ergebnisse mit ihnen erzielt, daher gebührt ihnen natürlich ein großer Dank", meinte Sinner zur Trennung von Panichi und Badio. "Wir haben gute Arbeit geleistet, aber ich habe beschlossen, etwas anderes zu machen."
In Wimbledon wird Sinner damit nur von seinen beiden Trainern Darren Cahill und Simone Vagnozzi sowie Osteopath Andrea Cipolla begleitet.
Andy Roddick zeigte sich sehr überrascht. Der US-Open-Sieger von 2003 meinte in seinem Podcast "Served with Andy Roddick": "Das ist eine wirklich seltsame Sache. Ich meine, kurz vor Wimbledon würde man das eigentlich nicht tun. Es muss also etwas sein."
Sinner will "auf Rasen gutes Tennis spielen"
Seine Vermutung sei, "dass es etwas außerhalb des Platzes sein muss, sei es finanziell, sei es ein Streit". Sinner stellte allerdings klar: "Es ist nichts Verrücktes passiert. Manchmal fühlt ein Spieler etwas anderes, und das ist bei mir der Fall."
Nun sei er hier, "um zu zeigen, dass ich auch auf Rasen gutes Tennis spielen kann". Bei seinem einzigen Auftritt nach der Finalniederlage bei den French Open gegen Carlos Alcaraz war Sinner in Halle in der zweiten Runde am späteren Sieger Alexander Bublik gescheitert. In der ersten Runde von Wimbledon trifft der 23-Jährige auf Landsmann Luca Nardi.
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Quelle: Perform
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