Wimbledon 2026: Löst Alexander Zverev einen neuen Tennis-Boom in Deutschland aus? Das sagt Philipp Kohlschreiber

Die Tennis-Legenden Boris Becker und Steffi Grad lösten einst einen echten Boom um die Sportart in Deutschland aus. Alexander Zverev ist seit Becker der erste deutsche Mann, der einen Grand Slam gewinnen konnte. Einen ähnlichen Hype auf den Tennisplätzen der Republik werde der Erfolg aber nicht auslösen, glaubt Philipp Kohlschreiber. Das sagte der 42-Jährige im Exklusiv-Interview mit Eurosport.de.

Zverev vor Wimbledon: "Ich fühle mich anders dieses Jahr"

Quelle: SNTV

"Ein echter Boom", so Kohlschreiber, "entsteht meiner Meinung nach meist dann, wenn ein jüngerer Spieler plötzlich einen Grand-Slam-Titel gewinnt. So wie es bei Jannik Sinner der Fall war."
Der Südtiroler sei durch seinen Sieg bei den Australian Open 2024 im Alter von 22 Jahren zum "Gesicht des gesamten italienischen Sports" geworden, führte der frühere Davis-Cup-Spieler aus.
Zverev sei zwar das "Aushängeschild des deutschen Tennis". Allerdings habe der 29-Jährige schon vor seinem Sieg bei den French Open "nahezu alles gewonnen, jeden geschlagen", erklärte Kohlschreiber.
Daher sei nicht davon auszugehen, dass der Grand-Slam-Titel nun einen neuen Boom in Deutschland auslösen werde.

Zverev in Wimbledon Favorit? Kohlschreiber sieht gute Chancen

Beim am Montag in London beginnenden Rasenklassiker in Wimbledon schätzt Kohlschreiber die Chancen von Zverev erneut hoch ein.
Zwar sei Titelverteidiger Sinner der Topfavorit, in Abwesenheit von Carlos Alcaraz sehe er aber Zverev direkt hinter dem Italiener, so der 42-Jährige.
In der ersten Runde ist der Weltranglistendritte gegen den Belgier Alexander Blockx gefordert (Mittwoch ab 15:00 Uhr im Liveticker).
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Wimbledon-Champion Sinner: Das sind die zwei schärfsten Rivalen

Quelle: Perform


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