Wimbledon - Alexander Zverev mit klarer Ansage vor Viertelfinale gegen Taylor Fritz: "Es wird nicht sehr unterhaltsam"

Alexander Zverev steht - zumindest von außen betrachtet - vor einem extrem schweren Wimbledon-Viertelfinale gegen Taylor Fritz. Der French-Open-Champion hat die vergangenen sieben Partien gegen den US-Amerikaner allesamt verloren. Inwiefern ihn das beschäftigt, ist naturgemäß schwer einzuschätzen. Bei einer Sache aber ist sich Zverev schon jetzt sicher: "Es wird nicht sehr unterhaltsam."

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Quelle: Perform

Natürlich kennt Alexander Zverev die Statistik. Wimbledon, US Open, Laver Cup und ATP Finals im Jahr 2024, Stuttgart und Laver Cup in der Saison 2025 und Halle vor knapp drei Wochen - die vergangenen sieben Partien gegen Taylor Fritz endeten allesamt mit einer Niederlage.
Nun hat der Weltranglistendritte die Gelegenheit, der Negativserie zu durchbrechen. Mehr noch: Es winkt das erste Wimbledon-Halbfinale seiner Laufbahn.
Behält Zverev recht, wird es nicht das sehenswerteste Match und eher wenig "unterhaltsam", wie der Hamburger glaubt.
"Wir schlagen beide mit 140 Meilen pro Stunde (etwa 225 km/h, A.d.R.) auf", lieferte er den Grund gleich mit.
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Alexander Zverev in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Das sei eben so im "Rasentennis. Alles passiert sehr schnell", erklärte Zverev, der gegen Jiri Lehecka ein munteres Auf und Ab erlebte. Bis zur Unterbrechung am Vorabend lief alles nach Plan, bei Wiederaufnahme verlor er zwölf der ersten 13 Punkte und damit auch den dritten Satz.

Zverev über Dauereinsatz: "Mental schwieriger als physisch"

Letztlich kämpfte sich der Roland-Garros-Sieger durch. "Glücklich und erleichtert, es geschafft zu haben", sei er. Fritz hatte sein Achtelfinale gegen den an Position zehn gesetzten Kasachen Alexander Bublik dagegen in drei Sätzen und 98 Minuten durchgepeitscht - ohne abendliche Unterbrechung.
Ein wenig bereitet Zverev die Tatsache, dass er am Mittwoch im Duell mit Fritz (ab 15:30 Uhr im Liveticker) den dritten Tag in Folge spielen muss, Sorgen. "Das ist mental schwieriger als physisch." Man habe schlichtweg nicht die Zeit, "duchzuatmen" und die Geschehnisse einzuordnen.

Zverev: Positive Wimbledon-Bilanz gegen Fritz

Generell aber wirkt Zverev blendend gelaunt in diesen Tagen. "Wer hätte gedacht, dass ich nur zwölf Jahren brauchen würde, um hier so weit zu kommen", sagte der 29-Jährige nach dem Erreichen des Viertelfinals mit einem Augenzwinkern. Nun wolle "hier noch drei Matches bestreiten".
Keine Kampfansage, aber ein kleiner Fingerzeig in Richtung Finale - dafür muss er aber zuerst Fritz in Schach halten.
Von der Statistik wird er sich nicht stoppen lassen, zumal es auch noch eine andere Bilanz gibt, denn: Zverev hat zwei von drei Partien gegen Fritz in Wimbledon für sich entschieden.
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Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen

Quelle: SNTV


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