Marte Olsbu Röiseland auf Weg der Besserung - Norwegerin gibt Kampfansage Richtung DSV-Team ab

Marte Olsbu Röiseland hat schwierige Wochen hinter sich. Nachdem sie während ihrer Vorbereitung im September an einer Gürtelrose erkrankt war, steht die Norwegerin wieder auf den Skiern. "Ich muss auf dem Rückweg kleine Schritte machen", erklärte die 31-Jährige. Zurzeit bereitet sich Röiseland mit der deutschen Nationalmannschaft in Ruhpolding vor - und schickt eine Kampfansage Richtung DSV.

Marte Olsbu Röiseland verpasst den Saisonauftakt

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe einige Wochen komplett pausiert und komme erst jetzt wieder zurück", fasste Röiseland ihre jüngste Auszeit im Gespräch mit "NRK" zusammen.
"Ich wäre gerne in besserer Form, aber ich hoffe, dass ich genug Zeit habe, um gut zu trainieren, bis der Schnee kommt."
Vor der Norwegerin liegt noch ein weiter Weg, ihr Niveau aus der vergangenen Saison scheint für Röiseland zurzeit noch nicht in Reichweite zu sein.
Immerhin räumte sie bei den Olympischen Winterspielen in Peking fünf Medaillen ab (dreimal Gold, zweimal Bronze), dazu holte sie den Gesamtweltcup und die Kristallkugeln in Verfolgung und Sprint.

Röiseland mit Kampfansage an Deutschland

Daher liege ihr Fokus nicht auf dem Weltcup-Auftakt im finnischen Kontiolahti (29. November), sondern auf den Weltmeisterschaften in Oberhof.
Dort will sie ihrem Ehemann Sverre, der die deutsche Nationalmannschaft betreut, "die Party verderben".
"Dass diese Veranstaltung in Deutschland stattfindet und Sverre die deutschen Frauen trainiert, motiviert mich, weiterzumachen", erklärte Röiseland. "Ich werde mehr Zeit haben, mich darauf vorzubereiten. Das wird das große Ziel in diesem Jahr sein."

Eckhoff hadert ebenso in Vorbereitung

Neben Röiseland hat auch ihre norwegische Landsfrau Tiril Eckhoff mit ihrer aktuellen Form zu kämpfen. Die Gesamtweltcupsiegerin von 2020/21 leidet noch an den Folgen einer Corona-Infektion, blieb dem Trainingslager in Oberhof fern und muss ihr Training laut Nationaltrainer Patrick Oberegger richtig dosieren.
Die zweimalige Olympiasiegerin befinde sich seit dem vergangenen März in einem Tief. "Eine Zeit lang gab es große Fortschritte, und dann gab es etwas mehr Widrigkeiten", erklärte Oberegger.
"Jetzt zählt nicht nur der Sport, sondern dass es Tiril im normalen Leben gut geht. Sport ist nur ein Teil davon. Sie muss ein gutes Leben haben, das ist jetzt das Wichtigste für uns." Demnach werde Eckhoff selbst entscheiden, wann sie wieder zurückkommt.
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Norwegische Festspiele in Oslo: Eckhoff siegt vor Röiseland

Quelle: Eurosport

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