Der Hintergrund: Durch die drei Punkte in Dortmund zog Hoffenheim in der Bundesliga-Tabelle noch an den Wölfen vorbei und sicherte sich mit Platz sechs die direkte Qualifikation für die Europa League. Die Niedersachsen müssen dagegen in die Qualifikation.

Ein Umstand, der sowohl Spieler und Verantwortliche der Wölfe frustrierte. "Ich glaube, dass der letzte Spieltag nochmal enorm Aussagekraft hat über jede einzelne Mannschaft", sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke im Anschluss an die 0:4-Niederlage zuhause gegen den FC Bayern bei "Sky":

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"Ich klage keinen an, aber nichtsdestotrotz hat mein Heimatverein Fortuna Düsseldorf ein Auswärtsspiel gegen jemanden gehabt, für den es um nicht mehr viel ging. Die haben ihr Spiel verloren und die Bremer haben eindrucksvoll ihr Heimspiel gewonnen, also von daher ziehen sie ihre Schlüsse daraus. Ich habe meine Aussage getroffen und dazu stehe ich."

Arnold: "0:4, was soll man dazu noch sagen?"

Auf Nachfrage, ob er damit auf die Leistung des BVB gegen Hoffenheim anspiele, antwortete Schmadtke: "Ziehen sie ihre eigenen Schlüsse daraus..."

Deutlicher wurde Maximilian Arnold: "Es ist schade, dass wir nur Siebter sind. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Dortmund so spielt. Aber es ist wie es ist. 0:4, was soll man dazu noch sagen?", so der 26-Jährige, der ankündigte seinen Frust auf ganze eigene Weise zu bewältigen: "Heute Abend werde ich mich noch mal ärgern, da saufe ich mir richtig einen rein und dann ist das wieder in Ordnung."

Watzke schießt gegen Wolfsburg zurück

In Ordnung waren diese Aussagen für BVB-Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke aber ganz und gar nicht. Bei "Sport1" schoss der 61-Jährige mit deutlichen Worten zurück: "Wer selbst 0:4 verliert, sollte die Klappe halten. Wenn sie gegen uns gewonnen hätten, wären sie auch durchgewesen. Haben sie aber nicht geschafft, also sollen sie lieber ruhig sein."

Dortmund hatte sich beim 0:4 zuhause gegen die TSG Hoffenheim erschreckend schwach präsentiert. Eine Leistung, die Watzke, auch wenn es für den Vizemeister nichts mehr zu gewinnen gab, frustrierte: "Am Abend war ich ziemlich geladen. Das war eine Nicht-Leistung, dafür müssen wir uns entschuldigen."

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