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Warum die Bayern von Haller Abstand nahmen

Warum die Bayern von Haller Abstand nahmen

13/09/2019 um 16:59

Auf der Suche nach einem Backup für Robert Lewandowski hat der FC Bayern angeblich in der Sommertransferperiode zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt geschielt. Wie die "Frankfurter Rundschau" erfahren haben will, soll sich der deutsche Rekordmeister um Angreifer Sébastien Haller bemüht haben. Doch die geforderte Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro soll den Bayern zu hoch gewesen sein.

Demnach hätten die Berater des Franzosen das 40-Millionen-Angebot aus der Premier League an die Münchner herangetragen und diese damit unter Druck gesetzt. Der FCB sei aber angeblich nicht bereit gewesen, 40 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt zu zahlen.

Der 25-jährige Haller war 2017 von Utrecht nach Frankfurt gewechselt und hatte insbesondere in der vergangenen Saison als Teil der "Büffelherde" (mit Ante Rebic und Luka Jovic) mit 15 Toren in der Liga für internationales Aufsehen gesorgt. Haller wechselte statt nach München für die oben genannte Summe zu West Ham und feierte mit drei Toren in den ersten drei Ligaspielen einen gelungenen Einstand.

FC Bayern: Auch Kruse wurde diskutiert

Beim FC Bayern entschied man sich gegen eine Verpflichtung eines weiteren Stürmers. Auch Max Kruse, der damals bei Werder Bremen unter Vertrag stand, wurde anscheinend beim Rekordmeister als Ersatz diskutiert.

Sowohl Kruse als auch die Bayern hätten sich einen Wechsel demnach vorstellen können. Kruse hätte vor allem die Aussicht auf die Champions League gereizt. Hier nahmen die Münchner aber Abstand von einem Transfer, da Kruse kein 1:1-Ersatz für Lewandowski als klassischer Stoßstürmer darstellt.

Kruse wechselte daraufhin in die Türkei zu Fenerbahçe Istanbul. Die Bayern haben bis zur nächsten Transferperiode somit mit Thomas Müller und Fiete Arp nur noch zwei weitere nominelle Stürmer in den eigenen Reihen.

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