BVB - Matthäus warnt: Auch Reus muss um Stammplatz kämpfen

Nach seiner langen Verletzungspause stand BVB-Kapitän Marco Reus am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach endlich wieder in der Bundesliga auf dem Platz. Nun soll Reus langsam wieder zum Stammspieler aufgebaut werden, um mit seiner Erfahrung für Stabilität zu sorgen. Lothar Matthäus warnte bei "Sky" jedoch: "Auch Marco Reus muss Leistung bringen. Sonst laufen ihm die Jungen den Rang ab."

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Lothar Matthäus ergänzte: "Er hat einen Bonus beim Trainer, aber wenn er nicht gut spielt, ist es schwierig, die Position zu halten. Wir wissen um seine Wichtigkeit für die Mannschaft, aber er ist gefordert."
Die Sorge von Matthäus, dass es für den 31-jährigen Marco Reus ein schwieriger Weg zurück in die Startelf werden könnte, ist durchaus berechtigt. Das bewies das Spiel gegen Gladbach.
Beim 3:0-Sieg gegen die Fohlenelf zeigten "die Jungen" um den 20-jährigen Jadon Sancho und den 17-jährigen Giovanni Reyna im offensiven Mittelfeld sowie die 20-jährige Sturmspitze Erling Haaland eine starke Partie. Haaland machte direkt zum Liga-Auftakt dort weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hatte und erzielte zwei Treffer. Reyna brachte die Schwarz-Gelben nach Vorarbeit vom auch erst 17-jährigen Jude Bellingham in Führung.

Reinier und Brandt als weitere Optionen

Zudem saßen ja auch noch die Real-Leihgabe Reinier (18 Jahre) und Julian Brandt (24 Jahre) zusammen mit Reus auf der Bank. An jungen offensiven Kräften mangelt es Trainer Lucien Favre wahrlich nicht.
Angesichts dieses furiosen Auftakts kam Reus nur zu einem Kurzeinsatz über zwölf Minuten. Gegen Spielende durfte er endlich mal wieder Bundesliga-Luft schnuppern. Die Partie selbst war da schon lange entschieden. Zu Saisonbeginn wird sich der Kapitän mit solchen späten Einwechslungen sicherlich zufrieden geben, erst recht, wenn es weiter so gut für den Klub läuft. Doch auf absehbare Zeit hat er natürlich den Anspruch, wieder von Beginn an auf dem Platz zu stehen.
Bei diesem Plan dürfte Reus der dichtgedrängte Kalender sicherlich entgegenkommen. Schließlich will der BVB nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Champions League und dem DFB-Pokal glänzen. Dass der Fußballer des Jahres 2019 dabei schon jetzt dabei helfen kann, bewies in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde gegen den MSV Duisburg. Beim 5:0-Erfolg gegen den Drittligisten traf er nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung zum Endstand.
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