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FC Bayern: Rummenigge äußert sich zu Haaland-Gerüchten und Alaba-Poker
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Publiziert 10/12/2020 um 14:18 GMT+1 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge ist der Meinung, dass der FC Bayern München BVB-Shootingstar Erling Haaland nicht braucht. Der Bayern-Boss sagte in einem Interview mit "Tuttosport": "Haaland geht es gut in Dortmund. Ehrlich gesagt: Solange wir diesen Lewandowski haben, benötigen wir ihn nicht." Der Bayern-Boss äußerte sich auch zum Vertragspoker mit David Alaba.
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Haaland wird immer wieder von den Medien als potenzieller Nachfolger für Lewandowski, der bei Bayern noch einen Vertrag bis 2023 hat, gehandelt. Der 20-Jährige kam vergangenen Januar von RB Salzburg zu Borussia Dortmund, laut Rummenigge war dies ein "wirklich guter Wechsel".
Der FC Bayern habe über die Jahre ein gutes Verhältnis zu Hans-Joachim Watzke und dem BVB entwickelt, "auch auf dem Transfermarkt", Rummenigge betonte aber: "Solange ich das Sagen habe, wird es keinen weiteren Transfer wie Lewandowski geben". Da er aber nur bis Dezember 2021 im Amt ist, könne er über die weitere Zukunft "nichts vorhersagen".
Rummenigge schwärmte erneut von Lewandowskis Leistungen in der vergangenen Saison: "Robert war der Beste von allen: Er erzielte eine Menge Tore und gewann fünf Trophäen. Es war wirklich unmöglich, es besser zu machen als er."
Im November ist Haaland zum "Golden Boy" des Jahres gekürt worden, laut dem 65-Jährigen auch völlig zurecht: "Er ist ein Biest, er erzielt viele Tore, er hat sich den Golden-Boy-Award verdient."
Bayern-Youngster Alphonso Davies belegte bei dem Award den dritten Platz. "Davies war aber nicht enttäuscht: Er hatte ein super Jahr und hat alles gewonnen", so der Bayern-Boss.
Alaba-Verbleib beim FC Bayern weiterhin möglich
Außerdem äußerte sich Rummenigge zum Alaba-Poker. Der Vertrag von David Alaba bei den Münchnern läuft 2021 aus und bislang konnten sich die beiden Parteien noch über keine Verlängerung einigen.
Der Abwehrchef wird mit mehreren europäischen Topklubs in Verbindung gebracht. "Jedes Team denkt zu Recht über Verstärkungen nach. In dieser Situation ist es normal, dass europäische Spitzenklubs an Alaba denken", so Rummenigge und fügte hinzu: "Es liegt an ihm zu entscheiden. Vielleicht wechselt er oder er bekommt Zweifel und beschließt, bei Bayern zu bleiben. Wir werden sehen."
Rummenigge über Dybala, Costa und Tonali
Rummenigge äußerte sich im Interview noch über weitere Personalien. So wurde im vergangenen Sommer Paulo Dybalo von Juventus Turin mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Der 65-Jährige reagierte auf die Gerüchte: "Ich kann versichern, dass nichts daran wahr ist. Wir hatten noch nie ernsthaften Kontakt mit seinem Agenten."
Mit Juve-Leihgabe Douglas Costa sei man "bislang sehr glücklich", "aufgrund seiner Dribbling-Fähigkeiten ist er ein Spieler, den wird brauchten." Der 30-Jährige ist noch bis zum Saisonende von Juventus Turin ausgeliehen, ob der Brasilianer anschließend fest verpflichtet wird, ist noch nicht entschieden, dafür sei es noch "zu früh".
Auch an Sandro Tonali sollen die Münchner im Sommer Interesse gehabt haben. Letztendlich wechselte der 20-Jährige von Brescia Calcio zum AC Mailand. Rummenigge erachte diesen Schritt als richtig, denn sein Ratschlag lautet: "Italiener sollten nicht zu früh die Serie A verlassen."
Rummenigge spricht über den Erfolg des FC Bayern
Rummenigge erklärte auch, wieso der FC Bayern vergangene Saison so erfolgreich war: "Wenn du fünf Titel holst, ist das niemals die Leistung einer einzelnen Person. Dahinter steckt vielmehr ein Teamgeist im gesamten Klub. Mein Name steht genauso auf der Siegerliste wie der von Trainer Hansi Flick, außerdem haben alle Spieler sowie der Staff ihren Anteil."
So sei es aufgrund der aktuellen Corona-Situation wichtig gewesen, einen Weg zu finden und die Persönlichkeit des Teams in den Mittelpunkt zu stellen. Das sei dem Klub gut gelungen.
Das nächste große Ziel sei die Titelverteidiger in der Champions League. Rummenigge meinte: "Für die Top-Klubs ist die nationale Meisterschaft die Basis und der Titel in der Königsklasse die Sahne auf der Torte."
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