RB Leipzig: Klostermann über Meisterschaft, DFB-Elf und BVB-Gerüchte

Nationalspieler Lukas Klostermann will den Kampf um die Meisterschaft in der Bundesliga mit RB Leipzig spannend halten. "Nach den letzten Jahren, in denen wir immer schon oben angeklopft haben, dürfen wir den Anspruch haben, dass wir oben dranbleiben wollen", sagte der Abwehrspieler im "Kicker"-Interview vor dem Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr im Liveticker).

Lukas Klostermann - RB Leipzig

Fotocredit: Getty Images

"Vielleicht" habe das Team jetzt "die Qualität, um auch die engen Spiele zu gewinnen, die letztes Jahr noch unentschieden ausgegangen sind", so Klostermann weiter.
Leipzig steht mit zwei Zählern Rückstand auf Tabellenführer Bayern München auf Rang zwei. "Ich hoffe auch, dass es in allen Köpfen drin ist, dass wir das schaffen können", sagte der 24-Jährige. Wenn die Mannschaft "weiter mit dieser Einstellung" ins Spiel gehe und das abrufe, "was wir können, bin ich davon überzeugt, dass wir Großes erreichen können", sagte Klostermann.
Am Samstag trifft der Nationalspieler mit RB Leipzig im Bundesliga-Topspiel auf Borussia Dortmund (18:30 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) - ein in jeglicher Hinsicht brisantes Duell.
Schließlich wurde Klostermann in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit einem Wechsel zum BVB in Verbindung gebracht. "Ich hatte mir natürlich Gedanken über meine Zukunft gemacht, aber wenn ich auf die letzten Jahre hier zurückblicke, muss ich sagen: Viel besser hätte es nicht laufen können. Und ich bin der Meinung, dass dieser Weg noch nicht zu Ende ist", erklärte Klostermann.

Klostermann genervt von Rückkehr-Debatte um Müller und Co.

In Sachen Nationalmannschaft ist der Defensiv-Allrounder von der Diskussion über eine Rückkehr der Rio-Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng in die DFB-Elf genervt. "Persönlich muss ich sagen, dass ich es einfach als ein lästiges Thema für alle Beteiligten empfinde", betonte er.
Beim historischen 0:6-Debakel in Spanien, das die Spekulationen über eine Rückkehr des Trios befeuert hatte, war Klostermann verletzt nicht im Kader. "Das tat vor dem Fernseher schon weh, man hat mitgelitten, und ich kann jeden Fan verstehen, der danach enttäuscht war", sagte der Außenverteidiger. Das Spiel habe "schon Spuren hinterlassen", aber man habe im Team "viele erfahrene Spieler", die "in solch einer Situation führen können".
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(mit SID)
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