In der spielentscheidenden Szene, die zum Bayern-Elfmeter führte, sah Zorc "kein absichtliches Handspiel von Mats Hummels. Er sieht den Ball ja gar nicht, er taumelt da rein. Auf der anderen Seite werden Dinge wie der Rempler gegen Marco Reus oder die Szene mit Alphonso Davies nicht überprüft. Da verzweifelst du draußen, wenn diese Sachen vom Schiedsrichter unterschiedlich gehandhabt werden."
Betrug sei "ein großes Wort", sagte Zorc (59), "wir wollen hier ja keine neuen Vorwürfe artikulieren. Aber sagen wir es so: Wir fühlen uns in den entscheidenden Szenen benachteiligt."
In eine ähnliche Kerbe schlug Hans-Joachim Watzke im Gespräch mit den "Ruhrnachrichten". Es sei schade, "dass ein großartiges Spiel dadurch so sehr in den Hintergrund gedrängt wird."
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Und weiter: "Es wäre sicher für alle Seiten am besten, wenn der DFB entscheiden würde, ihn vorerst keine BVB-Spiele mehr leiten zu lassen."
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Watzke und Zorc nehmen Bellingham in Schutz

Jude Bellingham nahmen Zorc und Watzke in Schutz. "Der Junge ist 18, spricht nach einem hitzigen, emotionalen Spiel. Er benennt alte Fakten, das muss man nicht machen", sagte Zorc.
"Er ist eben ein Heißsporn. Die Dinger sind jetzt in der Welt, aber wir stehen zu ihm. Strafrechtlich sehe ich da nichts Problematisches." Bellingham hatte auf die Verwicklung Zwayers in den Hoyzer-Skandal verwiesen.
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(mit SID)

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