Der erste Schweiß der neuen Saison tropfte Mats Hummels, Youssoufa Moukoko und Co. bereits am Montag von der Stirn. Bei der Leistungsdiagnostik waren die BVB-Profis direkt auf Laufband und Ergometer gefordert, am Mittwoch ging es dann erstmals auf den Trainingsplatz - jedoch noch ohne Nationalspieler und Neuzugänge. Dabei sollen genau diese in Dortmund für neuen Schub sorgen und die Westfalen nach zehn Jahren endlich wieder an die Spitze des deutschen Fußballs führen.
Gemeint sind die Verpflichtungen Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Karim Adeyemi, Salih Özcan und Sébastien Haller. Der BVB ließ unter der Leitung des künftigen Sportdirektors Sebastian Kehl (ab 1. Juli) auf dem Transfermarkt aufhorchen, mit Süle wurde zusätzlich der direkte Konkurrent aus München geschwächt. Und mit David Raum steht schon der nächste Nationalspieler auf dem Dortmunder Einkaufszettel. "Der Kader des BVB bekommt langsam, aber sicher Konturen, um wirklich einmal dem FC Bayern die Meisterschaft streitig zu machen", sagte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.
Zwar wiegt der Abgang von Superstar Erling Haaland schwer, doch die Ambitionen und die Euphorie im Klub sind groß. Denn mit dem neuen, alten Trainer Edin Terzic kehrt ein Liebling der Fans an die Seitenlinie zurück. "Lasst uns so hungrig sein wie noch nie, lasst uns so hart arbeiten wie noch nie. Lasst uns auch so positiv sein wie noch nie", hatte der 39-Jährige in einer an die Anhänger gerichteten Videobotschaft gefordert. Dann sei er "sicher, dass wir die große Chance haben, zu feiern wie noch nie"
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Die Fans sind heiß, der Dauerkartenverkauf wurde bei 55.000 Tickets gestoppt. Die Sehnsucht nach der ersten deutschen Meisterschaft seit 2012 ist riesengroß, die Westfalen lauern mehr denn je auf Ausrutscher der Bayern. "Irgendwann bröckelt es", prognostizierte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, irgendwann werde es "zum Einsturz" beim Dauerrivalen kommen.

Matthäus: "Auch ein anderes Team kann Meister werden"

Das sieht auch Matthäus so: "Die Unruhe bei den Bayern wird dazu führen, dass auch ein anderes Team Meister werden kann." Die Münchner beschäftigt das Wechseltheater um Weltfußballer Robert Lewandowski. Vorstandschef Oliver Kahn sprach bei der Vorstellung von Star-Neuzugang Sadio Mane von dringend benötigten "neuen Reizpunkten", der Klub brauche "frisches Blut", um den Profis eine "gewisse Bequemlichkeit nach einer so langen Erfolgsserie" auszutreiben - doch frisches Blut hat auch und vor allem der BVB.
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(SID)

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