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FC Bayern München auf Stürmersuche: Osimhen, Kolo Muani - oder Vlahovic? Das ist der aktuelle Stand
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Publiziert 17/06/2023 um 20:49 GMT+2 Uhr
Lange hat der FC Bayern die Nachfolge von Robert Lewandowski aufgeschoben, beim Transfer von Sadio Mané setzte es einen waschechten Transferflop. Beinahe hätte dem Rekordmeister die ungelöste Personalie eine titellose Saison beschert, diesen Fehler wird die Vereinsführung nicht wiederholen wollen. Ein Blick auf die Kandidaten zeigt: Vieles steht und fällt mit dem Geldhahn des Rekordmeisters.
Uli Hoeneß (l.), Dusan Vlahovic (r.)
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe Hasan ganz klar gesagt: Wenn wir ihn [Lewandowski] schon abgeben, dann müssen wir Geld in die Hand nehmen und brauchen Ersatz", schilderte Ehrenpräsident Uli Hoeneß im "SZ"-Interview ein Gespräch über den nahenden Abgang von Robert Lewandowski zum FC Barcelona.
Der polnische Stürmer wechselte im Sommer 2022, mit Sadio Mané schien ein vielversprechender Ersatz verpflichtet. Doch der Neuzugang vom FC Liverpool schlug nie ein, das von Hoeneß proklamierte "Sicherheitspaket, das dir 25 Tore garantiert" fehlte.
Durch einen famosen Endspurt wurde Serge Gnabry in der abgelaufenen Saison 2022/23 mit 14 Toren zum besten Schützen des Rekordmeisters. Am Ende reichte es durch ungewollte Mithilfe der Borussia aus Dortmund doch zum Titel. Doch darauf kann und will sich der FC Bayern mit Blick auf die nächste Spielzeit nicht verlassen.
Neben Baustellen in der Defensive und dem Mittelfeld soll in der Offensive ein "echter" Neuner her - ein Mittelstürmer von Top-Format. Erster Kandidat: Victor Osimhen vom SSC Neapel. Der Nigerianer traf in der abgelaufenen Saison in 32 Ligaspielen überragende 26 Mal und steuerte so einen großen Teil zur ersten neapolitanischen Meisterschaft seit 33 Jahren bei.
Osimhen: Neapel fordert wohl Mega-Ablöse
Die Bundesliga kennt Osimhen noch aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg (2017-2019). Auch in der Königsklasse sorgte der 24-jährige Stürmer zuletzt für Furore und erzielte fünf Tore in sechs Partien.
Laut "Sky"-Experte Florian Plettenberg kann sich der Nigerianer ein Engagement in München zudem gut vorstellen und würde "sofort zum FC Bayern wechseln". Der Haken: Der italienische Meister hat seinen Stürmer wohl mit einem hohen Preisschild versehen.
Verschiedene Medien berichten von Ablöseforderungen zwischen 130 und 150 Millionen Euro. Bei dieser Verhandlungsbasis käme es wohl zu keinem Deal. Sollte sich der Preis jedoch drücken lassen, würde der FC Bayern laut "Corriere dello Sport" sogar eine dreistellige Millionensumme bieten.
Das große Interesse liegt wohl auch an den taktischen Vorlieben von Trainer Thomas Tuchel. Der 49-Jährige bevorzugt eine Formation mit einer alleinigen Sturmspitze. Beim FC Chelsea füllte diese Rolle oft Timo Werner aus, bei PSG war es zumeist Kylian Mbappé.
Laut "Sportbild" gilt der 1,85 Meter große Osimhen als Tuchels Wunschlösung, am Ende werden die Finanzen aber wohl den Ausschlag geben. Zurzeit ist der Nigerianer schlichtweg nicht erschwinglich.
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Victor Osimhen und Co. haben sich unsterblich gemacht
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Vlahovic oder Kolo Muani?
Eine ähnliche Problematik existiert auch bei Frankfurt-Star Randal Kolo Muani. Laut verschiedenen Medienberichten soll die Eintracht knapp 100 Millionen Euro für den französischen Nationalstürmer verlangen.
Der 24-Jährige überzeugte in der vergangenen Saison in wettbewerbsübergreifend 46 Partien mit 23 Toren und starken 17 Vorlagen. Doch wie "RTL" berichtet, soll Kolo Muani ein Wechsel ins Ausland vorziehen.
Wahrscheinlicher wäre wohl ein Transfer von Dusan Vlahovic. Laut der verschiedenen Medien hat der Rekordmeister bereits eine Offerte in Höhe von 60 Millionen Euro für den Serben abgegeben. Vlahovic traf in 27 Spielen der Serie A zehn Mal.
Mit seiner Körpergröße von 1,90-Metern würde der 23-Jährige ebenfalls ins Anforderungsprofil passen. Im Optimalfall könnten die Münchner mit Vlahovic einen günstigeren Ersatz verpflichten, realistischerweise gibt es aber auch im Rennen um den Serben zahlkräftige Konkurrenz.
Auch Kai Havertz wird als Ex-Tuchel-Schützling immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Als alleiniger Stürmer kommt der Nationalspieler jedoch wohl eher nicht in Frage. Die Verfügbarkeit auf dem Transfermarkt und eine lukrativ kolportiere Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen machen den Deal jedoch attraktiv.
Bayern: Finanzkräftig genug für die Top-Transfers
Letztlich ist der FC Bayern auch fähig, im Poker um die Weltstars mitzumischen. Erst jüngst betonte FCB-Präsident Herbert Hainer im Gespräch mit "BildTV", "dass der FC Bayern in der Lage ist, 100 Millionen auszugeben".
Blickt man auf die jüngsten Entwicklungen um PSG-Star Mbappé, so muss sich auch der FC Bayern im Kreise möglicher Interessenten nicht verstecken. Traditionell hält sich der Rekordmeister zwar aus den hochpreisigen Deals raus. Doch vielleicht geschieht in München ja noch ein Umdenken.
Denn schon Hoeneß warnte: Um Lewandowski zu ersetzen, muss man "Geld in die Hand nehmen". Besser spät als nie.
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Quelle: SID
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