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Ausmisten für Mbappé: Diese Stars sollen bei Real im Sommer weichen

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Gareth Bale und James Rodríguez

Fotocredit: Getty Images

VonKatharina Wiedenmann
27/03/2020 Am 08:04 | Update 01/04/2020 Am 14:20

Bei Real Madrid gestalten sich die Kader-Planungen für das kommende Jahr aufgrund der Corona-Krise schwierig. Die großen Namen wie Kylian Mbappé oder Paul Pogba können auch die Königlichen nur finanzieren, wenn sich aus dem aktuellen Team einige Spieler verkaufen lassen. Besonders für Gareth Bale und James Rodríguez werden offenbar Abnehmer gesucht. Doch welche Preise kann Real noch verlangen?

Eurosport.de ordnet in einer Serie die Lage rund um die europäischen Top-Klubs ein und blickt auf die kommende Transferphase voraus.

In Teil drei der Serie steht Real Madrid im Fokus.

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Die große Transfer-Frage: Kein Geld, keine großen Namen?

Bei den Königlichen hängt im kommenden Transfer-Sommer vieles von der finanziellen Lage ab. Kann genügend Geld durch Verkäufe von Stars wie Gareth Bale und James Rodríguez eingenommen werden, um die Fans mit der Verpflichtung eines großen Namens glücklich zu machen?

Der spanische Eurosport-Redakteur Adrían García ist sich schon jetzt sicher: Gibt es keine Einnahmen, liegen die Pläne der Königlichen erst mal auf Eis. "No money, no party. Das Problem in der aktuellen Lage ist: Können Spieler, die jetzt weniger wert sind, verkauft werden und wer will überhaupt die hohen Gehälter zahlen?", so Garcia.

Vieles kommt im Bezug auf die Transferplanungen also auf die kommenden Monate an, die sich aufgrund der Corona-Krise ungewiss gestalten. "Wir werden sehr viel weniger Transfers in diesem Sommer erleben", prophezeit unter anderem Transfer-Experte Matthias Seidel von "transfermarkt.de" im Eurosport-Podcast "Extra Time":

Die Krise, so wie sie sich jetzt abzeichnet, wird eklatante Auswirkungen auf die meisten Marktwerte haben, weil der Nachfragemarkt durch angeschlagene Vereine abnimmt.

Damit besteht auch bei Real die Gefahr für Spieler wie Bale, die in den vergangenen Jahren ohnehin an Wert verloren haben, noch weniger einzunehmen als vor der Corona-Krise.

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Transferziel Nummer eins: Kylian Mbappé

Auf dem Transfermarkt hat Real Madrid eine klare Priorität: Weltmeister Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain. Die Königlichen müssten laut Eurosport-Experte García "eine Illusion für ihre Fans erschaffen und nur große Namen lösen eine derartige Erwartungshaltung aus."

Schon seit über drei Jahren sollen die Spanier an Mbappé dran sein. Trainer Zinédine Zidane schwärmte mehrfach öffentlich vom jungen Franzosen, der als nächster großer Weltstar gilt. Auch Mbappé soll sich eine Zukunft in Madrid vorstellen können.

Zidane erklärte vor einigen Monaten, der 20-Jährige habe immer gesagt, "dass es sein Traum ist, für Real Madrid zu spielen." Zwischen dem Startrainer und seinem französischen Landsmann soll es zu einem regelmäßigen Austausch kommen. Wie Mbappé selbst in einem Beitrag für "The Athletic" verriet, traf er schon als Teenager erstmals auf Zidane, der damals als Sportdirektor bei Real Madrid arbeitete.

Im Sturm haben die Königlichen wohl auch weiter BVB-Talent Erling Haaland im Visier. Dessen Berater Mino Raiola schloss allerdings einen Wechsel im kommenden Transferfenster aus. Auch der Name Paul Pogba wird immer wieder mit den Madrilenen in Verbindung gebracht. Der Landsmann von Mbappé wird aber offenbar auch von Ex-Verein Juventus Turin umworben. Mit Ajax-Spieler Donny van de Beek soll dagegen laut "Mundo Deportivo" eine generelle Einigung erzielt worden sein.

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Große Namen, die zur Debatte stehen: Bale und James

Besonders zwei große Namen dürften sich im Sommer aus Madrid verabschieden. Bei Gareth Bale als auch bei Ex-Bayern-Spieler James Rodríguez deutet vieles auf einen Transfer hin.

Der Waliser, der seit 2013 bei Real unter Vertrag steht, in der aktuellen Saison allerdings nur 18 Spiele bestritt, spielt bei Trainer Zidane maximal noch eine Jokerrolle. Aufgrund des hohen Gehalts (angeblich rund 675.000 Euro pro Woche) wollen die Spanier Bale dringend loswerden, berichtet die "Marca". Notfalls sogar ablösefrei.

Bei James, der im vergangenen Sommer von seiner Leihe beim FC Bayern zurückkam, sieht es ähnlich aus. Gerade einmal 13 Einsätze kann der Kolumbianer in der laufenden Spielzeit vorweisen. Laut "Sun" sollen die Wolverhampton Wanderers bereits ein Angebot über 80 Millionen Euro vorgelegt haben. Auch Arsenal und der FC Everton sind offenbar interessiert.

James Rodríguez steht bei Real Madrid vor dem Aus

Fotocredit: Getty Images

Und was ist eigentlich mit … Sergio Ramos?

Der Real-Kapitän und Abwehrchef der Königlichen steht wohl vor seiner letzten Vertragsverlängerung in Madrid. 2021 läuft sein aktuelles Arbeitspapier aus. Beide Parteien sollen sich aktuell in Verhandlungen befinden.

Der bald 34-Jährige könnte sich aber aufgrund einer Altersregel, nach welcher ältere Spieler nur noch einjährige Verlängerungen erhalten, mit einer kurzfristigen Vertragslaufzeit zufriedengeben müssen. Spanien-Experte García ist dennoch überzeugt, dass es eine Einigung geben wird: "Das wird so kommen."

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