Manchester United, Manchester City, Liverpool, Chelsea - in der Premier League ist einem ganzen Quartett an Vereinen zuzutrauen, die kolportierten 75 Millionen Euro, die Erling Braut Haalands Ausstiegsklausel beinhalten soll, nach Dortmund zu überweisen.
Tatsächlich dürfte die Ablöse noch wesentlich höher ausfallen.
Zum einen ist der 21-Jährige einer der begehrtesten Stürmer der Welt, zum anderen gibt "transfermarkt.de" den Marktwert des Spielers mit satten 150 Millionen Euro an. Noch aber steht Haaland bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Offiziell bis 30. Juni 2024. Dass er so lange bleibt, erscheint allerdings unwahrscheinlich.
Bundesliga
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26/11/2021 AM 11:23
Rio Ferdinand und Michael Owen haben Haalands Optionen nun in ihren Rollen als TV-Experten bei "BT Sport" ausgelotet.
Uneinig waren sich die beiden englichen Ex-Nationalspieler im Hinblick auf Manchester City.

Haaland: Was gegen City und United spricht

Owen hält die Skyblues für die "wahrscheinlichste" Wahl des Norwegers, Ferdinand rät dagegen dringend ab: "Man hat das gesehen, als Jack Grealish zu Manchester City ging. Ein Topmann, brillant, wir sehen ihn alle gerne spielen. Aber es war sehr hart, sich dort anzupassen und in diese Mannschaft zu finden. Es wechseln nicht viele Spieler zu City, die dort sofort zurechtkommen", so der 43-Jährige. "Ich denke, Haaland passt besser zu anderen Mannschaften."

Erling Haaland von Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

Manchester United wäre denkbar, doch sieht Owen hier ein ganz anderes Problem. "Ich bin mir nicht sicher, ob es da nicht böses Blut zwischen Haaland, dessen Berater (Mino Raiola, A.d.R.) und natürlich seinem Vater gibt. Der hat gegen Roy Keane und Manchester United gespielt."
Das alleine wäre freilich nicht das Thema, aber es gibt eine unschöne Geschichte dazu. Keane foulte 2001 im Stadtderby City-Profi Alf-Inge Haaland heftig. Der Vater von Erling verletzte sich damals schwer am Knie, war für den Rest seiner Laufbahn gehandicapt. "Ich bin mir unsicher, ob Manchester United passen würde", sieht Owen ob des Vorfalls einen Wechsel des Sohns ins Old Trafford kritisch.

Haaland und Salah - Meinungen gehen auseinander

Da Chelsea erst zu dieser Saison mit Romelu Lukaku einen Weltklassestürmer für 115 Millionen Euro verpflichtet hat, könnte das Pendel in Richtung Liverpool ausschlagen. Doch auch hier stehen sich Owen und Ferdinand in ihren Meinungen diametral gegenüber.
"Salah würde nicht mehr so viele Tore schießen, wenn Haaland da wäre", erklärte Owen, der von 1996 bis 2004 für die Reds auflief. Aus Sicht von Ferdinand, der die Premier League vor allem in seiner Zeit von 2002 bis 2014 bei Manchester United prägte, wäre Liverpool mit Coach Jürgen Klopp dagegen die beste Option.
"Wenn er nach Liverpool geht, dann haben die einen vernichtenden Dreierangriff. Ich glaube, dass es ihm nicht schwerfallen würde, sich dort anzupassen."
Netter Randaspekt, um die Verwirrung noch ein wenig größer zu machen: Berater Raiola verriet dieser Tage dem spanischen TV-Sender "Deportes Cuatro", dass "Haaland Spanien sehr mag."
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