"Mir geht es körperlich gut, aber ich bin nicht zufrieden mit meiner Situation bei Chelsea", hatte Lukaku gesagt. "Tuchel hat sich für ein anderes Spielsystem entschieden. Ich werde weiterhin professionell bleiben, aber ich bin nicht glücklich", so der belgische Nationalstürmer.
Im Sommer war Lukaku für 115 Millionen Euro vom italienischen Meister Inter Mailand in die englische Hauptstadt gewechselt. Den Nerazzurri trauert er offenbar nach. "Ich habe immer gesagt, dass ich Inter liebe und dass ich wieder für sie spielen werde. Das hoffe ich wirklich. Ich habe mich in Italien verliebt", verriet der 28-Jährige.
In der laufenden Spielzeit traf Lukaku in 18 Pflichtspielen erst sieben Mal. Bis zu einer Verstauchung im Oktober hatte der Mittelstürmer noch zur Stammelf gehört. Zuletzt war er aufgrund einer Corona-Infektion ausgefallen. Beim enttäuschenden 1:1 (1:0) gegen Brighton am Mittwoch hatte er erstmals seit September wieder über 90 Minuten auf dem Feld gestanden.
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Trotz seines Tores befindet sich Chelsea in einer Krise: Die Blues gewannen nur zwei der zurückliegenden fünf Premier-League-Spiele. In der Tabelle ist Manchester City den Londonern bereits auf acht Zähler enteilt.

Tuchel beschwichtigt vor Kracher gegen Liverpool

Gerade aufgrund der angespannten sportlichen Lage reagierte Tuchel verschnupft auf die Aussagen seines Angreifers. "Wir brauchen eine ruhige Umgebung und müssen fokussiert sein, da hilft das nicht", schimpfte er.
Zudem zeigte sich Tuchel überrascht über die Gefühlslage Lukakus. "Ich erlebe ihn nicht als unglücklich. Ich fühle das genaue Gegenteil", wunderte er sich.
Dennoch versuchte der Chelsea-Coach, die Gemüter vor den anstehenden Wochen zu beruhigen. "Auf der anderen Seite wollen wir nicht mehr daraus machen, als es ist", beschwichtigte Tuchel vor dem Kracher gegen den FC Liverpool am Sonntag (17:30 im Liveticker bei Eurosport).
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