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Olympia 2022: Doping-Vorwürfe gegen russische Sportler - Langlauf-Trainer Markus Cramer poltert
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Publiziert 14/02/2022 um 23:44 GMT+1 Uhr
Der Doping-Skandal um die russische Eiskunstläuferin Kamila Valieva beschäftigt auch den Langlauf-Trainer Markus Cramer. Der Deutsche, der die Athleten des russischen Teams coacht, kann nicht nachvollziehen, dass nun generelle Zweifel bei Sportlern aus Russland aufkommen. "Wir führen viele Dopingkontrollen durch und tun alles im Kampf gegen Doping", erklärte Cramer in einem Interview.
Alexander Bolshunov bejubelt mit einer Fahne des Russischen Olympischen Komitees seinen Olympiasieg im Skiathlon
Fotocredit: Getty Images
Cramer echauffierte sich: "Ich bin sehr wütend, dass jedes Mal, wenn ein Russe gewinnt, die Diskussionen über Doping von neuem beginnen. Jeder kann zu uns in die Ausbildung und zum Studium kommen."
Nach dem Staffel-Gold seiner Mannschaft beim 4x10 km-Rennen machte Cramer in einem Interview mit der norwegischen Zeitung "Verdens Gang" deutlich, dass es langweilig sei, dass "diese Fragen die ganze Zeit kommen".
"Wir hatten schon lange keine Probleme mehr damit. Wir versuchen, mehr und besser zu trainieren. Das ist die Antwort darauf, warum wir jetzt auf einem sehr hohen Niveau sind. Ich verstehe die Diskussion immer wieder nicht", so der ehemalige Nachwuchs-Cheftrainer im deutschen Skiverband.
In den vergangenen Jahren wurde durch Recherchen systematisches Staatsdoping in Russland aufgedeckt.
"Große Strafe für russischen Sport"
Bei Großereignissen, wie beispielsweise den Olympischen Spielen, starten die Athletinnen und Athleten aus Russland als Team des Nationalen Olympischen Komitees (ROC).
Cramer kritisierte, dass die "Geschichte geschlossen" werden müsse: "Der russische Sport hat dafür eine große Strafe bekommen, besonders die Athleten. Wir haben sehr hart mit den Läufern gearbeitet. Wir tun alles, um zu zeigen, dass wir reine Praktiken haben."
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Quelle: Perform
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