Giro d'Italia 2026 - Jonas Rutsch von Magen-Darm-Problemen gebremst: "Können nicht wie im Fußball ein- und auswechseln"

Jonas Rutsch konnte beim Giro d'Italia 2026 bisher nicht wie erhofft in Ausreißergruppen für Furore sorgen. Der Grund dafür: Den Deutschen plagen schon zum zweiten Mal Magen-Darm-Beschwerden. Dazu ist sein Team Lotto-Intermarché vor der 18. Etappe auf nur noch vier Fahrer geschrumpft. Eine echte Tour der Leiden für den 28-jährigen Hünen, der einfach nur Rom erreichen möchte.

Rutsch noch immer angeschlagen: "Zehrt langsam an der Substanz"

Quelle: Eurosport

"Ich habe die ganze Zeit mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen", erklärte Rutsch vor dem Start der 18. Etappe von Fai della Paganella nach Pieve di Soligo. "Das Energielevel ist nicht wirklich da und das zehrt langsam an der Substanz."
Schon am Anfang der Rundfahrt hatte er - wie einige Fahrer im Peloton - mit diesen Beschwerden zu tun. Vor der 17. Etappe nach Andalo, die wie gemacht wäre für einen Fahrertyp wie Rutsch, kamen sie wieder auf.
"Ich habe seit heute Nacht Magenprobleme. Mal schauen, wie ich heute zurechtkomme", sagte Rutsch vor diesem Teilstück, "so langsam aber sicher geht es mir ein bisschen auf die Nerven."
Zu allem Überfluss ist sein belgisches Team nur noch zu Viert bei dieser Italien-Rundfahrt. Auch Arnaud De Lie und Milan Menten kamen schon erkrankt zum Giro, Ersatzfahrer Josh Giddings musste auf der 5. Etappe aufgeben, Klassementfahrer Lennert van Eetvelt trat zur 12. Etappe nicht mehr an.
"Das ist schon schwer", sagte Rutsch. "Es ist wie es ist, es ist eben nicht Fußball, wir können nicht ein- und auswechseln. Wir müssen schauen, dass die Moral hoch bleibt." Das Ziel des 1,97-Meter-Mannes: Von Tag zu Tag schauen und hoffentlich Rom am Sonntag erreichen.
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Giro-Strecke: Profil der 18. Etappe - Mauer bietet Chance für Attacken

Quelle: Eurosport


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