Van der Poel und Van Aert in Wevelgem beim Klassiker geschlagen: Jasper Philipsen siegt bei In Flanders Fields 2026
Mathieu van der Poel und Wout van Aert haben sich beim Klassiker In Flanders Fields auf den letzten Kilometern noch geschlagen geben müssen. Das Superstar-Duo hatte sich an den steilen Anstiegen bereits erfolgreich vom Verfolgerfeld abgesetzt, wurde dann aber kurz vor dem Ziel in Wevelgem noch gestellt. Der Sieg bei der 88. Auflage des belgischen Klassikers ging so im Sprint an Jasper Philipsen.
Klassiker-Highlights: Lachender Dritter im Duell der Superstars
Quelle: Eurosport
Platz zwei ging nach den 240,8 Kilometern über neun Anstiege an den Dänen Tobias Lund Andresen (Décathlon) vor Christophe Laporte (Frankreich/Visma).
Der 28-jährige Philipsen (Alpecin) zog durch den ersten Erfolg eines Belgiers bei dem Traditionsrennen seit van Aert 2021 mit seinem 60. Profisieg mit van der Poel gleich. Im Ziel fiel er jubelnd van der Poel in die Arme.
John Degenkolb (Picnic) und Nils Politt (UAE) belegten die Plätze 14 und 18 im Feld der Klassiker-Spezialisten - knapp 40 Fahrer kamen geschlossen auf die Zielgerade.
Van der Poel, der erst am Freitag zum dritten Mal in Folge das belgische Eintagesrennen E3 Saxo Classic gewonnen hatte, war knapp 36 Kilometer vor dem Ziel bei der letzten Überquerung des Kemmelbergs ausgerissen. Nur van Aert konnte auf der tückischen Kopfsteinpflaster-Passage folgen.
Zum Sieg reichte es allerdings nicht: Zunächst schloss der Belgier Alec Segaert (Bahrain) im Finale auf, dann wurde das Trio knapp einen Kilometer vor dem Ende vom Hauptfeld gestellt.
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Van Aert und van der Poel eingeholt: Philipsen siegt im Endspurt
Quelle: Eurosport
Van Aert hadert: "Das war mein Nachteil ..."
"Ich fühlte mich heute gut und konnte Mathieu beim letzten Mal über den Kemmelberg folgen. Ich dachte, wir hätten eine gute Chance, vorne zu bleiben. Aber es hat einfach nicht funktioniert. Dass Philipsen noch hinten war, erlaubte es Mathieu, defensiver zu fahren. Das war mein Nachteil und machte den Unterschied", erklärte van Aert im Ziel.
Van der Poel wiederum bekannte, nicht seinen besten Tag gehabt zu haben: "Ich hatte heute das Gefühl, nicht super zu sein. Ich war gut, aber es fehlte mir an Frische. Ich habe dann zwar mit Wout zusammengearbeitet - jedoch immer mit dem Gedanken, dass Jasper hoffentlich noch herankommen würde. Es ist top, dass er das Rennen nach Hause gebracht hat. Wir haben es mit unserem Team noch nie gewonnen.”
So konnte Philipsen diesen Makel tilgen und das Teamplay vollenden: "Ein paar Kilometer vor dem Finale sagte Mathieu uns, dass er nicht die beste Form habe. Ich wusste aus der Vergangenheit, dass es ein langes Finale ist, in dem ich mit guten Beinen ankommen muss. Dann habe ich ein wenig gezockt und am Ende gewonnen. "
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Philipsen im Siegerinterview: "Habe diesen Erfolg lange gejagt"
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Klassiker-Duelle mit Pogacar stehen an
Van der Poel, Weltmeister von 2023, verpasste damit einen weiteren Triumph für seine große Titelsammlung. Am kommenden Sonntag und eine Woche später kommt es zu den mit Spannung erwarteten Duellen mit Superstar Tadej Pogacar bei der Flandern-Rundfahrt und Paris - Roubaix.
Der Slowene hatte im Vorjahr in Flandern triumphiert, in Roubaix den Sieg aber nach einem Sturz verpasst. Der Triumph in Nordfrankreich ist das letzte der fünf Radsport-Monumente, das in seiner Erfolgsliste noch fehlt.
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(mit SID)
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Heftiger Sturz: Turner überschlägt sich in hohem Bogen
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Ergebnisse
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Straßenrennen | HerrenMiddelkerke → Wevelgem / 240.8 km
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J. PhilipsenBeendet
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