Tadej Pogacar und Remco Evenepoel im Duell um Klassiker-Sieg in Lüttich: Showdown der Superstars elektrisiert die Fans

Tadej Pogacar greift bei Lüttich-Bastogne-Lüttich nach dem Ardennen-Triple. Stoppen kann den Überflieger wohl nur Weltmeister Remco Evenepoel. In Belgien kommt es am Sonntag zum Gigantenduell zwischen dem Lokalmatador und Vorjahressieger und dem Dominator der letzten Wochen. Pogacar startet mit Triumphen bei Amstel Gold Race und Flèche Wallonne im Rücken, Evenepoel reist aus dem Höhentraining an.

Unwiderstehlicher Antritt: Pogacar gewinnt auch Flèche Wallonne

Quelle: Eurosport

Im Peloton macht sich Resignation breit, die chancenlose Konkurrenz schwärmt voller Ehrfurcht vom "Jahrhundertfahrer" - doch nun trifft Tadej Pogacar auf einen neuen Gegner: Weltmeister Remco Evenepoel fordert den zweimaligen Tour-Champion zum Gigantenduell und will dessen Höhenflug bei Lüttich-Bastogne-Lüttich beenden. Die 109. Ausgabe von La Doyenne, dem ältesten noch ausgetragenen Eintagesrennen, verspricht am Sonntag (ab 14:30 Uhr im Liveticker und ab 13:00 Uhr im Livestream bei discovery+) zum Blockbuster zu werden.
Für zusätzliche Spannung wird dabei das in diesem Jahr noch schwerere Finale des Rennens sorgen.
"Ich fahre auf Sieg und bin super motiviert", sagte Pogacar, der dafür allen Grund hat. Nach seinen dominanten Siegen beim Amstel Gold Race am letzten Sonntag und dem Flèche Wallonne am vergangenen Mittwoch greift der Slowene in Evenepoels belgischer Heimat nach dem Ardennen-Triple. Das Kunststück ist ein seltenes, nicht einmal der große Eddy Merckx vollbrachte es. Nur zwei Fahrer gewannen die drei Rennen in einem Jahr. Folgt auf den im letzten Jahr tödlich verunglückte Davide Rebellin (2004) und Philippe Gilbert (2011) nun Pogacar?
Angesichts der Form des 24-Jährigen stehen die Chancen nicht schlecht. Pogacar blickt auf ein herausragendes Frühjahr zurück, in dem er unter anderem auch die prestigereiche Flandern-Rundfahrt gewann.
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Stürze & Solo-Sieg: Pogacar stellt van der Poel und Van Aert ab

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"Er ist der vielleicht beste Fahrer der Geschichte. Jemanden wie ihn erlebt man nur einmal im Jahrhundert", sagte der Däne Mattias Skjelmose, am Mittwoch hinter Pogacar Zweiter beim Fleche Wallonne. Der drittplatzierte Spanier Mikel Landa sah "keine Möglichkeit, Pogacar zu schlagen. Er ist dem Rest von uns überlegen. Wir können nichts dagegen tun."

Pogacar voller Respekt vor Evenepoel

Ob das auch am Sonntag für Evenepoel gilt? Lüttich-Bastogne-Lüttich sei "ein etwas anderes Rennen mit längeren Anstiegen", sagte Pogacar, "und eines der schwierigsten der Saison." Gewonnen hat er es bereits. Vor zwei Jahren siegte Pogacar, im Vorjahr triumphierte Wunderkind Evenepoel.
Beide reisen mit verschiedenen Voraussetzungen an. Vuelta-Champion Evenepoel richtet seine Saison anders als Pogacar auf den Giro d'Italia (ab 6. Mai täglich im Livetream und auf Abruf bei discovery+) aus. Er hat weniger Rennen bestritten, kommt vergleichsweise erholt aus einem Höhentrainingslager auf Tenerifa.
"Er ist definitiv in guter Form und hat in dieser Saison schon gezeigt, dass er an kurzen und langen Anstiegen super gut ist", sagte Pogacar: "Und er kann einen guten Sprint fahren." Für Pogacar ist Evenepoel ein ernstzunehmender und schwer einzuschätzender Rivale. Die beiden Jungstars, die sich 2024 wohl auch erstmals bei der Tour de France messen werden, treffen in diesem Jahr erstmals aufeinander.
"Ich hoffe, ihr langweilt euch nicht", sagte Pogacar am vergangenen Mittwoch nach seinem Sieg beim Flèche Wallonne. Remco Evenepoel will für Spannung sorgen - eine Kampfansage schickte er schon vor dem Start - jetzt müssen die Beine sprechen.
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"Pogacar auf einer Mission": Die Attacken-Serie in Flandern

Quelle: Eurosport

(SID)
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